Alles auf einen Blick
Ein schlechter Chef muss nicht bedeuten, dass du sofort kündigen solltest. Oft helfen offene Gespräche, ein bewusster Wechsel oder eine klare Entscheidung für den aktuellen Job. In diesem Artikel stelle ich dir drei Strategien vor, mit denen du schwierige Situationen mit deinem Vorgesetzten konstruktiv angehen kannst.
Viele Menschen glauben, sie hätten einen schlechten Chef, und machen trotzdem lange die Faust in der Tasche, wenn sie mit ihrem Vorgesetzten unzufrieden sind.
Das kann eine Strategie sein, die durchaus funktioniert. Ich möchte dir aber heute drei andere Alternativen vorschlagen.
In meiner Arbeit als Coach und Moderatorin von Teamentwicklungsprozessen habe ich schon viele Fälle von “schlechten Chefs / blöden Chefinnen” erlebt – und fast alle ließen sich recht unkompliziert lösen.
Und – um das ganz klar zu sagen – ich glaube NICHT, dass es überhaupt sehr viele schlechte Chefs oder Chefinnen gibt, sondern ich glaube, dass das einfach auch nur Menschen sind, die in ihrer Entwicklung manchmal stocken und unbewusst in ungünstigen Mustern verharren.
Wie du mit meinen drei Strategien genau vorgehst, wenn du mit deinen Vorgesetzten unglücklich bist, das erläutere ich heute in meinem Video:
Was kannst du tun, wenn du einen schlechten Chef hast?
Ein schlechter Chef bedeutet nicht automatisch, dass du kündigen musst. Oft hilft es, das Gespräch zu suchen, bewusst über einen Stellenwechsel nachzudenken oder dich aktiv für deine aktuelle Situation zu entscheiden. Welche Strategie passt, hängt von deiner persönlichen Situation ab.
Wenn in Teams oder in der Zusammenarbeit zwischen Chef und Mitarbeiter irgendetwas nicht gut funktioniert, dann ist oft dieses Phänomen zu beobachten: eisernes Schweigen.
Es wird geschmollt und gegrollt, sich im Stillen (oder hinter dem Rücken des anderen) geärgert und gemotzt, und es verändert sich dadurch – nichts.
Strategie Nummer 1 lautet also: Sprich es an! Wertschätzend, respektvoll und in Ich-Botschaften verpackt gibst du deinem Gegenüber einen Einblick in deine Gefühlswelt.
Sollte das nicht funktionieren (und das ist sehr selten der Fall), dann greift Strategie Nummer 2: Such dir eine andere Stelle, und damit einen anderen Chef.
Wer partout nicht wechseln will, hat meist gute Gründe, dort zu bleiben, wo er ist. Dann zieht Strategie Nummer 3: Mach dir bewusst, warum der Job, den du hast, trotz der Schwierigkeiten mit dem Vorgesetzten ein so guter Job ist, dass du ihn nicht verlassen willst.
Und dann mache Frieden mit der Situation und erinnere dich selbst immer wieder daran, dass du dich SEHR bewusst FÜR diesen Job entscheidest, weil er im Gesamtpaket für dich die BESTE Alternative darstellt.
Welche Strategie hilft bei einem schlechten Chef am meisten?
Offene und wertschätzende Kommunikation ist häufig der beste erste Schritt. Lassen sich Konflikte trotzdem nicht lösen, können ein Coaching oder – wenn nötig – ein Arbeitsplatzwechsel sinnvolle Wege sein.
Ich bin – als Kommunikations- und Leadershipexpertin – natürlich ein Fan der ersten Strategie. Es kann so viel gelöst werden, wenn Menschen ehrlich und offen miteinander reden – davon bin ich tief und fest überzeugt. Und das bestätigt sich praktisch täglich in meiner Arbeit
Wenn dir die Hürde zur Klärung eines Konflikts sehr hoch erscheint, dann hole dir Hilfe von außen. Ein professionelles Teamcoaching kann unangenehme Situationen von außen heraus oft einfacher und klarer auf den Tisch bringen.
Oder ein persönliches Coaching kann dich dabei unterstützen, deine Vorgehensweise und Kommunikation klarer zu planen und durchzuführen. Ich biete beides an – mein vollständiges Coaching-Profil findest du hier.
Oder – sei mutig – und probier es einfach direkt aus! Gehe die 3 Strategien durch. Wie immer freue ich mich, von dir zu hören, am besten per E-Mail an office@stefanie-voss.de
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