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Karriere Denkfehler: Wie Selbstsabotage deine Karriere leise ausbremst

Heute geht es um einen Karriere Denkfehler, der deiner beruflichen Entwicklung massiv schaden kann – oft, ohne dass du es merkst. Es ist ein Denkfehler, der sich still einschleicht, logisch klingt und trotzdem hochgradig wirksam ist. Und genau deshalb möchte ich ihn dir heute erklären.

Denn wenn du diesen Karriere-Denkfehler einmal erkannt hast, wirst du sensibel dafür. Und jedes Mal, wenn er wieder auftaucht, kannst du sagen:
Moment – das ist Selbstsabotage.

Karriere Denkfehler und Selbstsabotage: Worum es hier wirklich geht

In Coachings erlebe ich es immer wieder:
Menschen sehen spannende Karrierechancen, denken über nächste Schritte nach – und gehen sie dann nicht.

Nicht, weil sie unmöglich wären.
Sondern weil sie sich diese Schritte im Kopf selbst kaputt machen.

Das ist klassische Selbstsabotage in der Karriere.
Oder anders gesagt: ein Karriere-Denkfehler mit großer Wirkung.

Selbstsabotage im Job: „Das geht ja sowieso nicht“

Der Denkfehler klingt oft harmlos, fast vernünftig:

  • „Dafür komme ich sowieso nicht in Frage.“
  • „So eine Position gab es bei uns noch nie.“
  • „Mich wird man dafür sicher nicht nehmen.“
  • „Das ist unrealistisch.“

Diese Sätze wirken logisch.
Aber sie sind nichts anderes als Karriere Blockaden im Kopf.

Denn sie sorgen dafür, dass du gar nicht erst ins Handeln kommst.

Karriere selbst sabotieren, bevor du überhaupt angefangen hast

Ein Beispiel aus dem Business Coaching:

Eine junge Frau sagt zu mir:
„So eine Position – da komme ich als junge Frau mit meinem Background sowieso nicht in Frage.“

Und damit war das Thema für sie erledigt.
Keine weitere Prüfung.
Keine Gespräche.
Keine Schritte.

Das ist Selbstsabotage deiner Karriere in Reinform.

Nicht die Organisation hat Nein gesagt.
Nicht eine Führungskraft.
Nicht die Realität.

Sondern ein Gedanke.

Karriereentwicklung Denkfehler: Glauben statt wissen

Wenn wir genauer hinschauen, zeigt sich fast immer das gleiche Muster:

  • „Ich glaube nicht, dass das geht.“
  • „Ich vermute, dass man mich nicht sieht.“
  • „Ich nehme an, dass ich keine Chance habe.“

Das sind Glaubenssätze zur Karriere – keine Fakten.

Und trotzdem behandeln wir sie, als wären sie unumstößliche Wahrheiten.

Genau hier liegt der Karriere Denkfehler:
Wir glauben unseren Gedanken, ohne sie zu überprüfen.

Selbstzweifel im Beruf sind keine objektive Einschätzung

Selbstzweifel im Beruf fühlen sich oft sehr real an.
Aber sie sind kein verlässlicher Karriereberater.

Sie basieren auf:

  • bisherigen Erfahrungen
  • alten Mustern
  • inneren Kritikerstimmen
  • Annahmen über andere

Nicht auf überprüften Tatsachen.

Und genau deshalb führen sie so häufig dazu, dass Karrierechancen nicht erkannt werden – oder sie gar nicht erst verfolgen werden.

So durchbrichst du den Denkfehler und stoppst die Selbstsabotage

Wenn dir ein Gedanke begegnet wie:
„Das klappt ja sowieso nicht“,
dann tu Folgendes:

  1. Erkenne den Gedanken als Denkfehler.
    Nicht als Wahrheit, sondern als Möglichkeit unter vielen.
  2. Stelle Fragen statt Annahmen.
    Woher weiß ich das? Habe ich es geprüft? Oder nur vermutet?
  3. Drehe die Perspektive um.
    Was müsste passieren, damit es funktionieren könnte?
  4. Plane konkrete Schritte.
    Gespräche, Sichtbarkeit, Verbündete, Vorbereitung.

So kommst du raus aus der Selbstsabotage im Job – und rein in Gestaltung.

Karriere Denkfehler vermeiden heißt: Nicht alles glauben, was du denkst

Der wichtigste Satz für heute lautet:

Glaub nicht alles, was du denkst.
(Das ist übrigens auch ein Buchtitel, das Buch habe ich allerdings nicht gelesen und weiß nicht, ob es zu empfehlen ist.)

Gerade dann nicht, wenn es um ambitionierte Schritte, Weiterentwicklung und echte Karriereoptionen geht.

Denn viele Karrieren scheitern nicht an fehlenden Fähigkeiten –
sondern an Selbstsabotage durch Denkfehler.

Fazit: Karriere-Denkfehler erkennen und bewusst anders handeln

Wenn du das nächste Mal denkst:
„Das geht für mich sowieso nicht“,
dann halte kurz inne.

Vielleicht ist das kein realistisches Urteil.
Vielleicht ist es einfach nur ein alter Denkfehler.

Und vielleicht beginnt genau hier deine nächste Entwicklung.

Wenn du merkst, dass es in deiner Karriere gerade nicht richtig vorangeht und du ins Handeln kommen möchtest, dann empfehle ich dir diesen Artikel: Wenn es in Deiner Karriere nicht richtig läuft, ist das hier die beste Option

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Über STEFANIE VOSS

Stefanie Voss ist eine international gebuchte Keynote-Speakerin, Business-Coach, Workshop-Moderatorin und Autorin – und sie ist Weltumseglerin. Schon immer geht sie unkonventionell und wagemutig ihren eigenen Weg, deswegen nennt man sie auch „die Businessfrau mit der Piratenseele“.

Mit 16 war sie Austauschschülerin in den USA, mit 19 Praktikantin in Paris, mit 23 zog sie für ihren Arbeitgeber nach Argentinien und mit 25 heuerte sie auf einem Segelschiff an, um als Teil einer internationalen Crew die Welt zu umrunden. Bereits mit 31 wurde sie Abteilungsleiterin im DAX-Unternehmen. Nach 15 Jahren erfolgreicher Konzernkarriere gründete sie 2009 ihr eigenes Unternehmen. Zu den Themen Leadership und Kommunikation, VUCA-Welt, Diversity und Agilität ist sie für unterschiedlichste Organisationen in ganz Europa unterwegs.

Sie ist Jahrgang 1974 und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in der Nähe von Düsseldorf.

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