Alles auf einen Blick
Die Teamregel „Locker bleiben“ kann helfen, Gespräche zu entschärfen und die Zusammenarbeit entspannter zu gestalten. Statt jedes Wort auf die Goldwaage zu legen, fördert eine gelassene Haltung Verständnis, Vertrauen und einen konstruktiven Umgang miteinander. Dieser Artikel zeigt, warum eine einfache Regel im Teamalltag oft eine große Wirkung entfalten kann.
Sind 11 – 13 jährige Schüler uns Erwachsenen in ihrem Kommunikationsverhalten ein Vorbild? In vielen Fällen wahrscheinlich eher nicht.
Umso überraschter war ich, als ich neulich in einem Klassenzimmer auf eine wirklich pfiffige Teamregel gestoßen bin, die ich ab sofort auch in meinen Teamentwicklungen einsetze.
Die vielleicht eher unverkrampfte und nicht so logisch durchdachte Art, mit der jüngere Menschen sich dem Thema Gruppen-Kommunikation nähern, hat hier ein tolles Ergebnis gebracht.
Was ich genau damit meine, erfährst du heute in meinem Video:
Warum ist „locker bleiben“ eine so wirkungsvolle Teamregel?
„Locker bleiben“ bedeutet nicht, Probleme zu ignorieren. Die Regel erinnert Teams daran, in angespannten Situationen ruhig zu bleiben, Missverständnisse nicht unnötig zu verschärfen und Gespräche mit mehr Gelassenheit zu führen.
Den Gedanken hatte ich schon oft in angespannten Situationen: “Mannomann, jetzt lasst uns doch mal locker bleiben hier!” Gerade in angespannten Situationen entscheidet gute Kommunikation im Team darüber, ob Konflikte eskalieren oder sich entspannen.
Ausgesprochen habe ich ihn – zumindest im Business-Kontext – eher selten, obwohl er sicherlich häufiger sehr angebracht gewesen wäre.
Warum eigentlich nicht? Ich habe entschieden, das ab sofort zu verändern.
Wie kannst du „locker bleiben“ im Team konkret umsetzen?
Gelassenheit beginnt oft mit kleinen Verhaltensänderungen. Wer sich selbst nicht zu ernst nimmt, Worte nicht auf die Goldwaage legt und anderen mit mehr Nachsicht begegnet, schafft eine entspanntere und konstruktivere Zusammenarbeit.
Nach meinem Empfinden ist “locker bleiben” wichtig – in ganz vielen Situationen.
Sich selbst nicht allzu ernst nehmen, nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen, eher entspannt bleiben, das alles gehört doch zum “locker bleiben”. Eine solche Haltung entsteht oft durch ehrliche Selbstreflexion.
Das ist für viele Situationen eine wirklich gute Herangehensweise – und genau deswegen lade ich dich ein, es mal bei dir selbst – oder auch in deinem Team – auszuprobieren.
Und hier gibt es auch noch das Foto der Klassenregeln: