Warum schwierige Beziehungen Offenheit brauchen
Kann man in einem Seminar erlernen, wie man schwierige Beziehungen löst?
Genau diese Frage stellte mir ein Klient vor einiger Zeit.
Selbstreflexion: Das Steuer des eigenen Lebens immer fest in der Hand
Du bist in Reiz-Reaktions-Mustern gefangen und immer gestresst? Lerne, wie du durch effektive Selbst-Coaching-Methoden dich (und dein Team) zum Erfolg führst. Regelmäßige Selbstreflexion löst Grübelfallen auf und schafft innere Klarheit.
Er war Abteilungsleiter, und ich hatte als Workshop-Moderatorin gerade mit ihm und seinen Leuten einen sehr konstruktiven Teamtag durchgeführt.
Die schwierige Beziehung zu einem seiner Mitarbeiter machte ihm zu schaffen. Und um diese Beziehung in den Griff zu bekommen fragte er mich nach einem guten Seminar, wo so etwas thematisiert würde.
Gemeinsam entwickelten wir dann eine ganz andere Idee, als zu einem Seminar zu gehen.
Ich-Botschaften als Schlüssel für Vertrauen und Klärung
Der offene Umgang mit der eigenen Unsicherheit ist nicht einfach.
Auch mir fällt er schwer. Wir alle haben gerne die Dinge unter Kontrolle und sind am liebsten souverän.
Wenn es aber um zwischenmenschliche Beziehungen geht, dann ist Offenheit der Schlüssel zu gutem Gelingen.
Denn nur wenn ich offen anspreche**, was** mich bewegt, kann ich eine vertrauensvolle Basis herstellen.
Und genau diese braucht es, um Klärung herbeizuführen.
Deswegen ist es so wichtig, immer mit klaren und offenen ICH-Botschaften zu arbeiten.
Wie geht es mir? Was fühle ich? Was erlebe ich?
Das sollte der andere wissen.
Und dann kommt dazu die entscheidende Frage: Was kann ICH dafür tun, dass sich die Situation zum Guten verändert?
Wer mit dieser Offenheit und Klarheit auf andere Menschen zugeht, wird in den allermeisten Fällen auf offene Ohren (und Herzen) stoßen. Und dann kann es einen gemeinsamen Weg zur Klärung geben.