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Tipps für digitale Zusammenarbeit, damit Vertrauen und Nähe nicht verloren gehen

Homeoffice klang 2019 in vielen Ohren noch sehr verheißungsvoll. Jetzt erleben viele Menschen den Overkill in der virtuellen Zusammenarbeit.

Wann können wir endlich wieder „richtig“ zusammenarbeiten? Wann haben wir endlich wieder Gelegenheiten für den wichtigen Kaffeeküchen-Austausch?

Heute geht es um konkrete Tipps, um den guten, engen Kontakt und die Vertrautheit unter Kolleginnen und Kollegen auch im Homeoffice zu pflegen.

Wir treffen uns nicht mehr in Konferenzräumen, sondern in Zoom. Oder in MS Teams. Oder in Google Hangouts. Oder Skype.

Egal, welches Tool wir benutzen, die digitale Zusammenarbeit beschränkt uns auf eine enge Perspektive – nämlich die der Kameralinse.

Doch bleibt dabei leider oft die persönliche Vertrautheit auf der Strecke. Wir „fühlen“ nicht mehr gemeinschaftlich, denn dafür erleben wir voneinander zu wenig.

Im Büro war der persönliche, informelle Austausch einfach Teil des Alltags. Wir haben uns in die Augen geschaut, uns auf die Schulter geklopft, die Hand gegeben, wir haben einfach den ganzen Menschen vor uns gehabt, statt nur ein winziges Bildchen.

Wie VERTRAUT ist Eure Zusammenarbeit?

Mit diesen Impulsen und Fragen bringst Du persönlichen Austausch in (virtuelle) Meetings. Einfach und schnell!

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Wir brauchen neue Wege, um die Mängel der virtuellen Kommunikation zu überwinden.

Ein Problem sind die fehlenden Gelegenheiten für Small Talk – wie z.B. die schon genannte Kaffeeküche, in der man sich einfach so getroffen und über informelle Themen gequatscht hat.

Eine Option ist der Spaziergang. Du triffst Dich mit Mitgliedern aus dem Team zu einem Gang durch den Park, durch die Stadt oder den Wald, was gerade passt.

WICHTIG: Es sollte dabei gerade NICHT über die Arbeit gesprochen werden.

Im Vordergrund stehen am besten informelle Themen, der persönliche Austausch und all die Dinge, die man im Büro „zwischendrin“ besprechen würde.

Neben dem persönlichen Treffen zum Spaziergang braucht es Lösungen, die innerhalb der digitalen Zusammenarbeit funktionieren.

Ein oft genutzter Weg ist das virtuelles Kaffee-Date, das fest im Kalender eingeplant wird mit 15 Minuten oder auch länger – wenn gewollt.

Auch hier gilt die Vorgabe, dass über alles gesprochen werden kann, außer über Arbeitsthemen.

Solche Gespräche ersetzen zum Beispiel den früheren Austausch in der Kantine beim gemeinsamen Lunch.

Eine weitere Idee ist es, die informelle Kommunikation mit regulär geplanten Meetings zu verbinden.

Wir peppen unsere digitalen Meetings auf. Wir „erzwingen“ den persönlichen Austausch, indem wir ihm einen expliziten Platz einräumen.

Hört sich komisch an? Ist es auch – zumindest beim ersten Mal.

Solch eine Austauschrunde in der digitalen Zusammenarbeit sollte immer zu Beginn eines Meetings geschehen. Der Austausch sollte in kleineren Gruppen von 2 bis 4 Personen stattfinden.

So kann jeder zu Wort kommen, und es erfolgt ein persönlicher – wenn auch digitaler – Austausch fernab der täglichen Arbeitsthemen.

Damit digitale Austauschrunden funktionieren, ist es gut, einen klaren Impuls hineinzugeben.

Das kann ein Thema sein, eine Frage, eine andere Art von Anstupser, sich zu einem spezifischen Thema auszutauschen.

Wichtig ist, weder zu „schwer verdauliche“ Themen zu wählen, noch zu „banale“ Dinge auf die Agenda zu setzen.

Eine Liste guter Ideen für solche Impulse habe ich in dieser PDF-Datei für Dich zusammengefasst.

Die digitale Zusammenarbeit stellt uns vor neue Probleme, die aber lösbar sind.

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Guter Wille, die Bereitschaft für neue Herangehensweisen und ein immer besserer Umgang mit der Technik sind Wegbereiter.

Berichtet mir gerne von Deinen Erfahrungen. Hast Du mit Deinen Kollegen schon mal eine spezifisch „persönliche Austauschrunde“ ausprobiert?

Habt Ihr noch mehr pfiffige Ideen für gute Fragen oder Impulse entdeckt? Dann schicke sie mir gerne zu.

Ich freue mich wie immer über eine Rückmeldung – am besten per E-Mail an office@stefanie-voss.de.

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