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Wie werde ich zur Führungspersönlichkeit? 4 Fragen helfen Dir als Chef.

Es gibt keine Standard-Antworten in Sachen Führung. Wir hätten Sie alle so gerne, die einfachen Rezepte, die immer funktionieren, die klaren Schritt-für-Schritt-Anleitungen, mit denen nichts schief gehen kann. Aber in Sachen Leadership gibt es sie leider nicht. Die einzige Antwort, die immer passt, lautet: Selbstreflexion. Reflektiere Dich und Deine Denk- und Verhaltensmuster in Deiner Führungsrolle.

Du bekommst hier aus meiner Leadership Coaching Praxis 4 wesentliche Fragen, die Du Dir als Führungskraft immer wieder stellen solltest.

Manche Menschen sind geradezu besessen davon, unbedingt die EINE, die RICHTIGE Antwort wissen zu wollen. Wenn es jedoch darum geht, ein besserer Chef zu werden bzw. eine echte Führungspersönlichkeit zu sein, dann bin ich davon überzeugt, dass es die eine Antwort nicht gibt.

Allein die Definition von Führung ist ja schon schwierig, die Wissenschaft kann sich kaum einigen. Schon 1974 (da wurde ich gerade geboren) schrieb der amerikanische Professor für Leadership Ralph Stogdill: „Es gibt es fast so viele verschiedene Definitionen von Führung wie es Personen gibt, die versucht haben, das Konzept zu definieren.“

Aber auf der Suche nach guten Antworten gibt es ja zum Glück einen sehr entscheidenden Zwischenschritt: Gute Fragen! Welche Fragen wir uns stellen ist ganz entscheidend. Denn jede Frage kann uns in eine relevante Richtung lenken – oder auch nicht.

Seit Jahren ist die Selbstreflexion Kern meiner Arbeit als Trainer, Speaker und Business Coach. Wie werde ich zum LEADER on my SHIP? Wie werde ich in einem Team als Führungskraft zum LEADER on our SHIP? Gute Fragen können uns in sehr spannende Reflexionsprozesse hineinführen. Und genau dort finden wir dann möglicherweise die guten Antworten.

Hier habe ich also eine andere Art von neuer Führungs-Checkliste für Dich.

Anstatt Antworten zu geben, habe ich Fragen – 4 Fragen. Fragen an Dich selbst! Fragen, die Dir Aufschluss darüber geben, welche Maßnahmen Du ergreifen musst und welche Änderung Du in Deinem Denken und Handeln vornehmen musst. Von den vielen Führungskräften, mit denen ich gesprochen habe, undn natürlich auch aus meiner eigenen Erfahrung in meiner Führungsrolle in einem DAX-Konzern ist dies eine Ansammlung der besten Fragen, die wichtige und gute Antworten möglich gemacht haben.

Es ist jetzt Deine Aufgabe, deinen eigenen Antworten darauf zu finden. Wenn Du es direkt richtig gut machen möchtest, dann nehme Dir einen Moment Zeit, Stift und Papier, und schreibe Deine Gedanken auf. Das vertieft die Reflexion nachhaltig. Und wenn Du Unterstützung benötigst, dann kannst Du gerne auch ein Business Coaching bei mir buchen.

Frage 1: Wie kann ich als Führungspersönlichkeit eine Umgebung schaffen, in der Menschen gerne und gut arbeiten?

Eine guter Chef formt keine Menschen, sie sind nicht aus Knetmasse oder flexiblem Metall. Ein guter Chef formt eine Umgebung, und diese hat wiederum Einfluss auf die Menschen, die sich in ihr bewegen. Diese Unterscheidung ist kritisch.

Konzentriere Dich auf die Umgebung, auf die Rahmenbedingungen, die in Deinem Einflussbereich herrschen. Wie kommunizierst Du Deine Ziele und Prioritäten? Welche Entscheidungen triffst Du, welche nicht? Welche Stimmung strahlst Du mit Deinem Verhalten aus? Welche Gesten der Unterstützung und Hilfe zeigst Du?

Versuche nicht, das zu kontrollieren, was Du sowieso nicht kontrollieren kannst, z.B. wie ein Teammitglied eine Aufgabe ausführt oder ob jemand in Deinem Team Dich mag. Setze den Fokus auf alles das, WAS Du beeinflussen kannst.

Frage 2: Wie kann ich maximale Klarheit darüber schaffen, was getan werden muss, warum und bis wann?

Die Vision Deines Teams und des größeren Kontextes Deiner Organisation, die Ziele und die grundlegende Strategie sind Dir klar. Aber sind sie das vielleicht nur für Dich? Wissen alle anderen in Deiner Mannschaft ebenso gut Bescheid? Denke immer daran, dass niemand Deine Gedanken lesen kann.

Du bist als Führungspersönlichkeit die einzige Person im Team, deren Aufgabe es ist, final zu entscheiden und zu sagen, wohin Du willst und warum es wichtig ist, dorthin zu gelangen. Überlege, wie Du die langfristige Vision des Teams klipp und klar kommunizieren kannst. Ist diese Vision so klar, dass das gesamte Team sich damit identifizieren kann? Ja natürlich, Dein Job ist für Dich von Bedeutung – aber wie sieht das bei jedem einzelnen Teammitglied aus?

Frage 3: Wie kann ich als Chef persönlich das Verhalten vorleben und zeigen, das ich mir insgesamt in meinem Team wünsche?

Du kannst nicht erwarten, dass sich Dein Team auf eine bestimmte Weise verhält, wenn Du genau dieses Verhalten nicht selbst vorlebst. Selbst wenn Du sagst, was Du willst, es aber nicht selber tust, wird sich garantiert nichts verändern. Ich weiß nicht, von wem das Zitat stammt, aber ich glaube fest daran: „People do not listen to what others say, they only watch what others do!“

Möchtest Du, dass Dein Team pünktlich zu Besprechungen erscheint? Überlege Dir, wie pünktlich Du normalerweise selbst bist. Möchtest Du, dass Dein Team Dir ehrlicheres Feedback gibt? Überlege Dir, wie klar Dein Feedback ist und wie Du reagierest, wenn sie Dir eine kritische Rückmeldung geben. „You need to walk your talk!“ – so habe ich es mal gelernt. Nur dann verdienst Du das Vertrauen und den Respekt Deines Teams.

Frage 4: Wie kann ich aus meiner Führungsrolle heraus die Welt so sehen, wie sie ist, anstatt so, wie ich sie gerne hätte?

Deine größte Herausforderung als Führungskraft entsteht, wenn Du nicht (rechtzeitig) erkennst, dass etwas zu einem Problem werden wird. Manchmal sind wir einfach blind. Unser Realitätsmodell stimmt dann nicht mit der Realität selbst überein. Wir sehen viel zu lange das, was wir sehen möchten, anstatt zu erkennen, dass da etwas WIRKLICH nicht so ist, wie wir es uns lange eingeredet haben. Und dann ist es irgendwann zu spät. Dann verlässt ein Leistungsträger aus Deinem Team das Unternehmen. Oder der Kunde springt ab. Oder die Budgetgrenze wird völlig gerissen. Der amerikanische Management-Vordenker Peter Senge hat dieses Phänomen sehr treffend beschrieben: „Die effektivsten Menschen sind diejenigen, die ihre eigene Vision im Blick behalten können, während sie sich permanent darauf konzentrieren, die aktuelle Realität ganz klar zu sehen.“

Jetzt ist es Deine Aufgabe als Führungspersönlichkeit, Dir diese 4 Fragen von Zeit zu Zeit zu stellen.

Es gibt viele Gelegenheiten: Du übernimmst eine neue Führungsrolle. Du bekommst neue Teammitglieder. Es ist der Auftakt eines neuen Projekts. Oder denke einfach am Anfang oder am Ende eines jeden Monats über diese Fragen nach … vielleicht lohnt es sich ab und zu, sie sogar täglich zu reflektieren. Du wirst mit diesen Fragen viele Antworten finden. Es sind dann Deine Antworten, die für Dich richtig sind.

Mache diese Fragen zu Deiner persönlichen Checkliste. Vielleicht kommen mit der Zeit noch weitere gute Fragen hinzu? Ich liebe gute Fragen, und ich sammele sie seit Jahren wie kleine Schätze (hier gibt es eine sehr schöne Liste guter Konversationsfragen). Schon oft habe ich über gute Fragen auch in meinem Videoblog berichtet. Wenn Du im HR-Bereich oder im Coaching-Kontext arbeitest, dann nutze sie gerne auch für Deine Arbeit.

Selbstreflexion ist der Motor jeder Persönlichkeitsentwicklung.

Und gute Fragen sind der Motor der Selbstreflexion. In meinem Online Coaching Programm LEADER on my SHIP geht es um echte, tiefe Reflexion. Über 8 Wochen leite ich Dich an, mit vielen guten Fragen, und mit noch viel mehr.

Wenn wir alle gemeinsam immer wieder gute Fragen rausbringen in die Welt, dann werden wir Menschen entwickeln können. Leadership entwickeln können. Die Welt entwickeln können. Das ist doch ein sehr lohnendes Ziel, finde ich.

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