Veränderungen würden sicherlich schneller und konsequenter vorangehen, wenn Menschen offener miteinander kommunizieren würden.
Aber mal ehrlich, wie offen sind wir denn alle, wenn wir uns in einem komplexen System bewegen?
Ich erinnere mich noch gut an meine Zeit als Angestellte im Bayer-Konzern, wenn es große Mitarbeiterversammlungen gab. Gelegentlich habe ich da eine Frage ans Podium gestellt, und immer ist mir dabei das Herz vor Aufregung fast aus der Brust gesprungen.
Also lieber nichts sagen? Lieber die kritischen Gedanken zurückhalten und maximal in der Kaffeeküche mit den vertrauten Kollegen teilen?
Warum Speak-Up-Kultur im Alltag so schwer fällt
Warum handeln wir so? Warum tun wir uns alle so schwer mit der sogenannten „Speak-Up-Culture“?
Meine Gedanken und Erfahrungen dazu erläutere ich im heutigen Video:
Wie so oft versteckt sich das echte Problem in der mittleren Führungsebene.
Damit will ich nicht sagen, dass alle Team- und Abteilungsleiter totale Speak-Up-Culture-Verhinderer sind, das ist nach meiner Erfahrung überhaupt nicht so.
Die Rolle des mittleren Managements in der Speak-Up-Kultur
Aber es gibt hier die größte Vielfalt an Meinungen und am Umgang mit offen geäußerter Kritik. Manche schätzen das, andere sanktionieren den Kritiker sofort. Und weil ich mir als „normaler Mitarbeiter“ nicht wirklich sicher sein kann, welche Reaktionen ich im mittleren Management auslöse, halte ich vielleicht lieber direkt die Klappe.
Was es nach meiner Erfahrung braucht:
Es braucht Mut. Es braucht auf allen Ebenen das klare Bekenntnis, schief liegende Dinge anzusprechen und anzugehen, ohne die Suche nach Schuldigen, sondern um gelungene Lösungen zu finden.
Es braucht Vorstände, die das vorantreiben und von ihrem mittleren Management einfordern. Und es braucht ein mittleres Management, was den offenen Dialog selbst vorlebt: nach oben offen Kritik äußern, nach unten den eigenen Mitarbeitern den Rücken stärken.
Pirat oder Angsthase - wie viel Wagemut darf es denn sein?
Historische Piraten als Vorbild, echt jetzt? Ja, unbedingt! Mit Henry Morgan, Blackbeard, Störtebecker und Co. geht es ums Musterbrechen, um Cleverness und um agile Strategien. Für dich, dein Team, dein Publikum. Diese Keynote überrascht und erzeugt Gänsehaut.
Wir alle sind gefordert. Lassen wir uns mutiger, offener und klarer in unserer Kommunikation werden!
PS: Um Mut und Klarheit geht es auch in meinem neuen Vortrag „PIRATENSTRATEGIE – Was wir von Seeräubern lernen können“. Piraten waren in erster Linie Menschen, die den Status Quo nicht als gesetzt anerkannt haben. Und genau das bringt Veränderung und Fortschritt! Wenn du für dein Unternehmen, deine Abteilung oder dein nächstes Kundenevent einen spannenden und inspirierenden Vortrag suchst, dann freue ich mich über deine Anfrage.