STEUERST DU DEIN LEBEN?
Oder lässt Du andere steuern?

Du hast einen schlechten Chef oder eine doofe Chefin? DAS hier solltest du UNBEDINGT tun!

Alles auf einen Blick

Ein schwieriger Chef oder eine schwierige Chefin muss nicht automatisch bedeuten, dass du den Job wechseln solltest. Oft ist ehrliches und wertschätzendes Feedback der erste Schritt, um die Zusammenarbeit zu verbessern. In diesem Artikel zeige ich dir, warum viele Führungskräfte ihre blinden Flecken nicht erkennen und wie du Kritik klar, respektvoll und konstruktiv ansprichst.

Probleme mit dem Vorgesetzten sind DER Grund, warum Menschen ihren Job kündigen.

Ein schlechter Chef oder eine doofe Chefin können Dir das Leben zur Hölle machen – doch das muss nicht sein.

Es gibt einen entscheidenden Schritt, den du unternehmen kannst.

Hand aufs Herz: Hast du ihm oder ihr schon mal kommuniziert, wie schwierig du die Zusammenarbeit erlebst?

Warum merken viele Chefs gar nicht, dass sie Probleme verursachen?

Viele Führungskräfte nehmen ihr eigenes Verhalten anders wahr als ihre Mitarbeitenden. Ohne ehrliches Feedback bleiben blinde Flecken oft unentdeckt – und Probleme in der Zusammenarbeit bestehen weiter.

Ich bin immer wieder erstaunt, wie sehr wir davon ausgehen, dass andere Menschen unsere Gedanken lesen können.

In der Teambesprechung nicken alle mit dem Kopf, keiner macht den Mund auf, und 5 Minuten danach wird sich in der Kaffeeküche das Maul zerrissen über die fehlende Führungskompetenz der Teamleiterin.

Kennst du solche Situationen? Ich wette, dass das tagtäglich hundertfach alleine in einer deutschen Großstadt passiert.

Was solltest du tun, wenn du einen schwierigen Chef hast?

Auch wenn es Überwindung kostet: Nichtstun verbessert die Situation selten. Wer seine Wahrnehmung respektvoll anspricht, schafft überhaupt erst die Möglichkeit, dass sich etwas verändert.

Mein Ratschlag bezieht sich auf die Binsenweisheit: „Sprechenden Menschen kann geholfen werden!“

Wer seine Gefühle und Erlebnisse artikuliert, hat zumindest schon mal die Chance, gehört zu werden. Und vielleicht wird man nicht nur gehört, sondern auch verstanden.

Natürlich gilt es, gewisse Regeln zu beachten, wenn man eine als unangenehm empfundene Führung dem Chef oder der Chefin gegenüber artikulieren will.

Wie gibst du einem schwierigen Chef wertschätzendes Feedback?

Kritisches Feedback wirkt am besten, wenn es respektvoll, konkret und ehrlich formuliert wird. So erhöhst du die Chance, dass dein Gegenüber zuhört und sich mit deiner Rückmeldung auseinandersetzt.

Lege dir deine Worte gut zurecht, bleibe klar und ich-bezogen und mache keine generelle Anklage. Ein Satzanfang wie „Also das ganze Team ist genervt, weil Sie / du …“ ist definitiv keine gute Idee.

Nimm deinen Mut zusammen, trainiere deine Feedback-Fähigkeiten und bringe deine Kritik an. Vielleicht ändert sich daraufhin etwas.

Weichgespültes Feedback? Nett gemeint. Und dann?

Wer Rückmeldungen in Watte packt, schützt sich selbst – und schadet seinem Gegenüber. Denn Radical Candor (= radikale Offenheit) zeigt: Ehrlichkeit auf Augenhöhe ist das Fairste, was du für andere tun kannst.
Stefanie Voss motiviert bei Keynote über Radical Candor das Publikum

Was kannst du tun, wenn sich dein Chef trotz Feedback nicht verändert?

Nicht jedes Feedback führt sofort zu einer Veränderung. Trotzdem lohnt sich der erste Schritt, denn erst danach kannst du bewusst entscheiden, welche Möglichkeiten für dich die richtigen sind.

Du kannst wieder im Teammeeting nicken und in der Kaffeeküche lästern.

Oder du kannst dir ein neues berufliches Motto zulegen: „Am Arsch vorbei geht auch ein Weg!“ Ich persönlich mochte dieses Motto nie, kenne aber Menschen, die damit gut leben können.

Oder du suchst dir einen neuen Job mit einem neuen Chef oder einer neuen Chefin. Das ist immer eine valide Option. Es sollte aber niemals die Erste sein, die du wählst.


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Über STEFANIE VOSS

Stefanie Voss ist eine international gebuchte Keynote-Speakerin, Business-Coach, Workshop-Moderatorin und Autorin – und sie ist Weltumseglerin. Schon immer geht sie unkonventionell und wagemutig ihren eigenen Weg, deswegen nennt man sie auch „die Businessfrau mit der Piratenseele“.

Mit 16 war sie Austauschschülerin in den USA, mit 19 Praktikantin in Paris, mit 23 zog sie für ihren Arbeitgeber nach Argentinien und mit 25 heuerte sie auf einem Segelschiff an, um als Teil einer internationalen Crew die Welt zu umrunden. Bereits mit 31 wurde sie Abteilungsleiterin im DAX-Unternehmen. Nach 15 Jahren erfolgreicher Konzernkarriere gründete sie 2009 ihr eigenes Unternehmen. Zu den Themen Leadership und Kommunikation, VUCA-Welt, Diversity und Agilität ist sie für unterschiedlichste Organisationen in ganz Europa unterwegs.

Sie ist Jahrgang 1974 und lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Söhnen in der Nähe von Düsseldorf.

Stefanie Voss – Keynote Speakerin für Agilität, Zukunft und agiles Mindset in Unternehmen

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