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Du willst Deine Produktivität steigern? Mit diesem Werkzeug und diesen 4 Tipps kannst Du sofort anfangen!

Willst Du produktiver werden? Vermutlich schon – denn wer will das nicht? Und kennst Du das allerbeste Werkzeug, welches Du aber (noch) nicht nutzt? Ist es eine brandaktuelle App zur Steigerung der Produktivität? Evernote? Trello? Google Drive? Todoist? Asana? Nein, diese Art von Werkzeugen meine ich nicht.

Mhhh, was könnte das denn noch sein? Was machen sehr produktive Menschen? Haben sie eine magische Formel für ihre Arbeitsproduktivität, die Du nicht hast? Eher nicht.

Die Antwort ist ganz banal: Sie schreiben ein Tagebuch. Kein Witz! Sie halten ihre Gedanken schriftlich fest. Sie grübeln nicht einfach so vor sich hin, unter der Dusche, beim Joggen oder im Auto, sondern sie nehmen sich zusätzlich immer wieder Zeit, das, was in ihrem Kopf passiert, zu verschriftlichen. Und sie halten diese Notizen an einem Ort fest – nämlich in ihrem Tagebuch.

Die Harvard Professorin Teresa Amabile behauptet, Tagebuchschreiben sei erstens einfach und zweitens die beste Strategie, um sich selbst kennenzulernen. Diese Selbstkenntnis ist die Basis Deiner Produktivität.

Wer Tagebuch schreibt, wird also produktiver.

Worum geht es dabei genau? „Einer der wichtigsten Gründe, ein Tagebuch zu führen, besteht darin, kleine Erfolge aufzuzeichnen, die sonst schnell in Vergessenheit geraten“, sagt sie. „Du zeigst Dir dadurch selbst, dass Du Fortschritte machst. Das motiviert und stärkt den Selbstwert. Außerdem ist es hilfreich, große und kleine wiederkehrende Rückschläge oder Probleme aufzuzeichnen. So wirst Du angeregt, darüber nachzudenken, was Du verändern könntest, um Deinen Fortschritt nicht weiter zu blockieren.“

Hier sind vier ganz konkrete Tipps, wie Du mit dem Tagebuchschreiben Deine Produktivität direkt ab heute verbessern kannst:

Tipp 1: Fang mit dem Tagebuchschreiben klein an – nur so gelingt es, dranzubleiben und Deine Produktivität wirklich zu verbessern.

Ein Tagebuch zu führen ist unkompliziert. Es ist lange nicht so aufwändig, als würde man einen Blog starten, den man konsequent und regelmäßig füttern muss. Du kannst das Tagebuchschreiben einfach für einen festgelegten Zeitraum ausprobieren – vielleicht startest Du mit einem Monat. So merkst Du schnell, ob es Dir gefällt und ob es hilfreich ist. Diesen ersten Testzeitraum solltest Du allerdings unbedingt durchhalten!

Stelle keine riesigen Ansprüche an Dich, indem Du Dich endlos an Deinen Schreibtisch kettest. Es muss kein riesen Ding sein. Schreibe mindestens 5 – 7 Minuten dreimal pro Woche. Wenn Du 5 Minuten jeden Tag von Montag – Freitag schaffst, ist das noch besser. Und wenn Du das Schreiben an 7 Tagen die Woche hinbekommst, bist Du ein echter Umsetzungsprofi.

Am besten nimmst Du Dir dazu einen Timer, und in diesen Minuten machst Du NICHTS anderes. Laptop zu, Handy auf Flugmodus, einfach nur schreiben.

Du kannst Dich dabei auf ein bestimmtes Projekt oder Problem fokussieren, was Dich aktuell beschäftigt. Schreibe dann jedes Mal alles auf, was Dir dazu durch den Kopf geht, Stichpunkte reichen. So bekommst Du eine Übersicht über Deine Gedankenvielfalt, und mit Sicherheit wird Dein eigenes Meinungsbild klarer, je häufiger Du Dir Notizen machst.

Tipp 2: Routinen sind sehr gut für Deine Produktivität. Mache also auch Dein Tagebuchschreiben zu einer festen Gewohnheit.

Wenn Du nach einem langen Tag mit mehreren Meetings und zu vielen E-Mails echt müde bist, dann ist es abends eine Zumutung, auch noch ins Tagebuch zu schreiben. Darauf hast Du dann garantiert keine Lust. Du solltest – für eine funktionierende Routine – also einen Zeitpunkt und Ort finden, der es Dir möglichst einfach macht.

Wo in Deinem Tagesablauf passt diese neue Gewohnheit am besten? Versuche, es jeden Tag zur gleichen Zeit zu erledigen, am besten, wenn Du Deine Ruhe hast und in der Regel nicht unterbrochen wirst. Vielleicht morgens bei einem Kaffee, bevor Du den Rechner anwirfst? Oder am Ende Deiner Mittagspause? Oder doch abends? Dann nehme aber einen Zeitpunkt, bevor Dich die große Müdigkeit überfällt. 

Du kannst Dein Tagebuch mit der Hand schreiben oder elektronisch Deine Gedanken festhalten. Beides geht, ich bin definitiv ein SEHR großer Fan der eigenen Handschrift. Es geht langsamer (das ist ein Vorteil!), wir müssen uns mehr fokussieren, und das haptische Arbeiten befeuert eher ungenutzte Bereiche unseres Gehirn. Aber besser elektronisch schreiben, als überhaupt nicht schreiben.  Wie, ob elektronisch oder in Papierform, bleibt völlig Dir überlassen. Hauptsache Du fokussierst Dich auf das, was Du tust.

Tipp 3: Denke auch an Deine positiven Erlebnisse, wenn Du Deine Gedanken in Deinem Tagebuch festhältst.

Es ist einfach, ein Tagebuch als Ventil für all Deinen Frust zu verwenden – und das kann manchmal auch echt nützlich sein. Aber selbst wenn der Tag mal nicht so gut lief oder Du Dich über etwas richtig geärgert hast, dann versuche dennoch, mindestens einen positiven Gedanken zu fassen.

Die Balance macht’s! Wenn Du Dich jeden Tag an einem noch so klitzekleinen Erfolg freuen kannst, dann kannst Du auch einfacher über die schwierigen Dinge schreiben. Die Vielschichtigkeit zählt, denn der komplett einseitige Fokus kann Dich mental stark runterziehen.

Klar sind manchmal ganz viele Dinge einfach ätzend und alles so vertrackt und kompliziert. Aber irgendetwas Gutes steckt immer drin – suche danach! Und notiere es! Wenn Du Dich im größten Stress auch immer an etwas Gutes erinnerst – auch wenn es noch so klein erscheint – trainierst Du den konsequenten Perspektivwechsel.

Tipp 4: Nutze Dein Tagebuch, um Dir Deine Vergangenheit nochmal genauer anzuschauen. Da liegen die Schlüssel zur Produktivitätssteigerung.

Das simple Aufschreiben Deiner Erfahrungen kann Dir helfen, Dich von Deinen Gedanken in einer vergangenen Situation ein Stück weit zu distanzieren – und die Situation „neu“ zu denken. Du überprüfst so nochmal Dein Verhalten. Du kannst neue Erkenntnisse gewinnen oder es entstehen Ideen, was Du das nächste Mal in so einer Lage vielleicht anders machen könntest.

Der schriftliche Rückblick ist viel wirkungsvoller, als einfach nur auf die eigene Erinnerung zu vertrauen. Als langjährige Tagebuchschreiberin erlebe ich das oft: Ich lese meine älteren Aufzeichnungen und stelle fest, dass in meiner ungestützten Erinnerung davon kaum etwas übrig ist. Mit Hilfe meiner Notizen aber kann ich mir eine Situation wieder ins Gedächtnis rufen. Und so kann ich das berühmt-berüchtigte „connecting the dots“ in meiner eigenen Persönlichkeitsentwicklung aktiv vorantreiben.

Hier ist mein Fazit zum Tagebuchschreiben als Motor für Deine Produktivität:

Wenn Du Deine Leistung und Produktivität verbessern möchtest, und wenn Du Dich in Deiner Persönlichkeit konsequent weiter entwickeln möchtest, dann ist manchmal die einfachste Lösung die beste.

Ein Tagebuch kann Dir helfen, immer wieder neue Dinge über Dich selbst zu lernen und Deinen Denkmustern und Verhaltensmustern schnell und effektiv auf die Schliche zu kommen. So bekommst Du ein klares Bild Deiner eigenen Stärken und Schwächen – das nennt man Selbstkenntnis.

Du weißt ganz klar, worin Du jetzt schon richtig gut bist, woran Du arbeiten möchtest, und was vielleicht auch einfach eine Schwachstelle bei Dir ist, die vermutlich auch bleiben wird. Dort suchst Du dann konsequent Unterstützung oder Hilfe – und kannst damit auch gut leben. Wer ist schon rundum perfekt und kann alles? Ich nicht!

Die größte Hürde kommt erst jetzt: Setzt Du diese Tipps hier um?

Oder ist es einfach nur mal wieder ein netter Blogartikel, dem Du ein paar Minuten Deiner wertvollen Lebenszeit gewidmet hast, ohne daraus etwas zu machen? Es liegt in Deiner Hand. Stift und Papier sind sicherlich gerade nicht allzu weit weg … oder?

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