Alles auf einen Blick
Gute Fragen führen oft zu besseren Antworten. Die einfache Coaching-Frage „Und was noch?“ hilft dir dabei, über die erste spontane Antwort hinauszudenken und neue Perspektiven zu entdecken. Ob im Coaching, in Gesprächen oder in der Selbstreflexion – bewusstes Nachfragen eröffnet häufig Erkenntnisse, die sonst verborgen geblieben wären.
Wir Menschen sind sehr schnelle Denker. Die Prozesse in unserem Gehirn sind unfassbar fix – und das ist manchmal ein echter Nachteil.
Mit meiner allerliebsten Coaching-Frage stelle ich mich gegen diese Schnelligkeit – und das hat sehr positive Auswirkungen.
In meinem heutigen Video erkläre ich Dir, was das für eine banale, aber eben auch sehr geniale Frage ist:
Wir geben uns viel zu oft mit der erstbesten Antwort zufrieden. Im Coaching ist das ein großer Fehler, der einem erfahrenen Coach nicht passieren sollte.
Statt direkt weiter zu gehen, sollten wir innehalten und nach noch besseren Antworten suchen. Mit der einfachen Frage „Und was noch?“ gelingt dieses Weitersuchen sofort.
Warum solltest du dich nicht mit der ersten Antwort zufriedengeben?
Die erste Antwort ist häufig nur die naheliegendste – nicht unbedingt die beste. Wer weiter nachfragt und sich Zeit für zusätzliche Gedanken nimmt, entdeckt oft neue Ideen und wertvolle Erkenntnisse.
In meinen Coachings nutze ich die „Und was noch?“ Frage sehr oft. Meine Coaching-Klienten sind gelegentlich sogar etwas genervt, wenn ich 4 oder 5 oder 6 Mal nachfrage.
Meistens kommen aber erst dann ganz spannende, oft sehr überraschende Antworten. Wenn diese Antworten dann auf dem Tisch liegen, verstehen sie sofort, warum ich so penetrant nachgefragt habe.
Wie hilft dir die Frage „Und was noch?“ bei der Selbstreflexion?
Auch in der Selbstreflexion hilft die Frage „Und was noch?“, den eigenen Gedanken mehr Raum zu geben. So entstehen häufig Lösungen und Einsichten, die ohne bewusstes Nachfragen verborgen geblieben wären.
Wenn ich über ein Problem nachdenke und nach Lösungen suche, kann ich mit dem Nachfragen und Nachbohren auch eine Menge erreichen. Ich kann mich selbst immer wieder fragen: „Was fällt mir denn noch dazu ein?“
Dann sollte ich die Stille aushalten und meine Gedanken in Ruhe auf eine Forschungsreise schicken. Im Selbst-Coaching oder auch in der Selbstreflexion ist es also auch sehr wertvoll, genau damit zu arbeiten.
So kommst du mit jedem Menschen in einen gelungenen Dialog:
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Warum führt die Frage „Und was noch?“ zu besseren Lösungen?
Die Frage „Und was noch?“ verlangsamt den Denkprozess bewusst. Gerade dadurch entstehen oft durchdachtere Lösungen, weil weitere Ideen und Perspektiven sichtbar werden.
Das in meinem Video genannte Buch „The Coaching Habit“ ist wirklich SEHR zu empfehlen. Ich habe es richtig durchgearbeitet, überall sind Notizen und Zettel drin. Für mich ist es in meiner Coaching-Arbeit ein wichtiger Begleiter. Ich habe es im Original in Englisch gelesen, aber das Buch gibt es mittlerweile auch auf Deutsch.
Häufige Fragen zu guten Fragen im Coaching
Warum sind gute Fragen im Coaching so wichtig?
Gute Fragen regen zum Nachdenken an und helfen dabei, neue Perspektiven zu entdecken. Sie führen oft zu tieferen Erkenntnissen als schnelle Ratschläge oder vorschnelle Antworten.
Was bewirkt die Frage „Und was noch?“?
Mit der Frage „Und was noch?“ gehst du über die erste spontane Antwort hinaus. Dadurch entstehen häufig weitere Gedanken, die zu besseren Lösungen und neuen Einsichten führen.
Kann ich die Frage „Und was noch?“ auch in der Selbstreflexion nutzen?
Ja. Die Methode eignet sich nicht nur für Coachings, sondern auch für die Selbstreflexion. Indem du dir selbst immer wieder diese Frage stellst, gibst du deinen Gedanken Zeit, weitere Möglichkeiten und Lösungen zu entwickeln.
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