Alles auf einen Blick
Füllwörter wie „eigentlich“, „irgendwie“ oder „ähm“ schleichen sich oft unbewusst in unsere Sprache ein. Wenn du Füllwörter weglassen möchtest, finde zuerst heraus, welche du besonders häufig benutzt. Frage Menschen in deinem Umfeld, höre dir eigene Aufnahmen an oder untersuche deine Texte. Konzentriere dich anschließend für einige Wochen auf ein Füllwort nach dem anderen. So kannst du bewusster und klarer kommunizieren.
Eine klare Kommunikation besteht zum überwiegenden Teil aus klarer Sprache.
Aber naja, also wie klar bist du eigentlich irgendwie so generell immer in deiner meistens benutzten Sprache?
In diesem Video verrate ich dir einen Top-Tipp, wie du Füllwörter aus deinem Sprachgebrauch streichen kannst:
Kennst du auch Menschen, die immer Füllwörter wie ähm, ja, etwa, eigentlich, genau, irgendwie und viele mehr verwenden?
Warum sind Füllwörter ein Problem für klare Kommunikation?
Füllwörter können dazu führen, dass eine Aussage weniger eindeutig wirkt, als sie gemeint ist. Oft benutzen wir sie, ohne es überhaupt zu bemerken. Gerade deshalb lohnt es sich, auf die eigene Wortwahl zu achten und zu prüfen, welche Wörter einer klaren Botschaft im Weg stehen.
Wenn es jeder macht, ist es ja nicht so schlimm, oder? Doch!
Sie sind ein Problem in unserer Kommunikation, weil sie Unklarheit schaffen und verwässern.
Deswegen solltest du ein großes Interesse daran haben, sie in deinem Sprachgebrauch zu finden – und loszuwerden.
Wie beeinflussen Füllwörter deine Sprache und dein Denken?
Wusstest du, dass unsere gesprochene Sprache unsere Gedanken beeinflusst?
Sobald du Füllwörter aus deiner aktiven Sprache verbannst, kriegst du sie auch aus deinem Denken raus.
Und genau das schafft innere Klarheit. Jeder Gedanke ohne ein eigentlich, irgendwie, naja, vielleicht, gegebenenfalls etc. ist ein guter Gedanke, weil er klar ist.
Wie erkennst du deine persönlichen Lieblings-Füllwörter?
Frage mal in deinem Umfeld nach, welches wohl deine Lieblings-Füllwörter sein könnten. Bestimmt hat da jemand eine Idee.
Du kannst dich selbst auch beim Sprechen aufnehmen und dir mal deine eigene, gesprochene Sprache anhören.
Das fühlt sich anfangs sehr blöd an, versprochen. Aber es ist auch sehr lehrreich.
Oder du analysierst deine geschriebenen Texte und erkennst so deine Füllwörter.
Wie kannst du Füllwörter Schritt für Schritt weglassen?
Mit dem praktischen und kostenlosen Füllwörter-Test-Tool kannst du deine Texte nach Füllwörtern durchleuchten lassen:
Und wenn du sie dann gefunden hast, was machst du dann?
Du schmeißt sie raus – Schritt für Schritt.
So gewöhnst du dir deine Füllwörter nach und nach ab.
Schreib nun die ersten drei Füllwörter auf, die du am häufigsten gebrauchst – so werden sie dir richtig bewusst.
Du kannst den Zettel mit den drei Wörtern irgendwo aufhängen, um sie immer wieder bewusst wahrzunehmen.
Du legst den Fokus auf das erste Wort und nimmst dir ganz fest vor, es aktiv beim Sprechen aus deinem Wortschatz zu verbannen.
Bleibe mindestens für 2-3 Wochen am Ball.
Frage bei deinen Gesprächspartnern immer wieder nach, ob sie dieses Wort noch bei dir hören.
Sobald es verschwunden ist, kommt das nächste Füllwort dran – und so gehst du Wort für Wort voran.
Klartext statt Kauderwelsch
Sag, was du meinst – klar, souverän und verständlich. Du willst treffende Botschaften setzen - auch in stürmischen Situationen? Ob 1:1 oder vor großem Publikum – lerne, wie du überzeugend kommunizierst. Mit Tools für Wirkung, Haltung & Präsenz, die SOFORT greifen.
Füllwörter können richtig nerven und Konflikte verursachen.
Es gibt gewisse Füllwörter, die bei manchen Menschen richtige „Allergien“ auslösen.
„Pass auf“ ist so eine Floskel, die viele Leute hassen. Sie fühlen sich zurückversetzt in eine Situation, in der sie Oberlehrer-mäßig behandelt wurden.
Wenn du öfter mal „pass auf“ sagst, löst du automatisch eine gewisse Antipathie, vielleicht sogar richtige Aggression aus, ohne dass es dir bewusst ist.
Was du sagst, kommt lange nicht immer so an, wie du es meinst.
Sprache ist mächtig. Sie kann viel bewegen – und viel verhindern.
Sorge dafür, dass die Nutzung von Füllwörtern dir keine Steine in deinen Weg legt, sondern dass dir deine Sprache eher Türen öffnet.
Jetzt bin ich gespannt – welche Füllwörter entdeckst du bei dir?
Wenn du noch klarer kommunizieren möchtest
- So gelingt Kommunikation wirklich – mit anderen und mit dir selbst
Klare Kommunikation beginnt nicht erst bei den Worten, die du aussprichst. In diesem Artikel geht es darum, wie Kommunikation mit anderen und mit dir selbst gelingt. - Der beste Tipp für gute Kommunikation: Pause machen!
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Wenn du nicht nur Füllwörter reduzieren, sondern auch souveräner kommunizieren möchtest, findest du hier zwei weitere praktische Anregungen.