Wenn es um die richtige Balance zwischen Freiraum und Kontrolle in der Führung geht, dann heißt es wie so oft im Leben: Es kommt darauf an.
Freiraum in der Führung: wann er wirklich sinnvoll ist
Freiraum in der Führung ist immer dann sinnvoll, wenn Menschen intellektuell und im weitesten Sinne „denkend und kreativ“ tätig sind.
Die Faustregel lautet: Je komplexer und kopflastiger die Aufgabe, desto weniger kleinteilig sollte ein Chef in die Tätigkeiten der Mitarbeiter eingreifen.
Aber machen die Leute denn dann nicht einfach, was sie wollen?
Ja, genau das machen sie – und das ist es, was Effizienz und Produktivität letztlich steigert.
Wenn du in deiner Leadership-Rolle den Eindruck hast, dass ohne Kontrolle nichts funktioniert, dann kann das verschiedene Gründe haben:
Sind es wirklich intellektuelle oder kreative Aufgaben, die erledigt werden müssen?
Vielleicht sind nicht die richtigen Leute in deinem Team?
Oder du gibst keinen wirklich geschützten Rahmen, der eine geistige Entfaltung möglich macht?
Oder du kontrollierst zwar nicht vordergründig, aber doch irgendwie versteckt durch die Hintertür?
Das Unerwartete meistern: VUCA-Strategien für Führungskräfte
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Das richtige Maß zwischen Freiheit und Kontrolle finden
Wenn Menschen echtes Vertrauen spüren und mit ihren Talenten und Fähigkeiten durch spannende Aufgaben im richtigen Maße gefordert sind, dann sind sie praktisch von alleine produktiv.
Weil sie dann intrinsisch motiviert sind, voll zu leisten.
Und das ist keine Behauptung von mir, sondern zigfach nachgewiesen..
Dieses 10-Minuten-Erklärvideo von Daniel Pink zeigt die Studienergebnisse nochmal besonders schön und deutlich auf (in Englisch).
Und jetzt bin ich gespannt auf deine Erfahrungen mit diesem Thema: Wie findest du das richtige Maß an Freiheit und Kontrolle in der Führung von Mitarbeitern?