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Podcast mit Joachim Rumohr: Frauen netzwerken anderes

Stefanie Voss zu Gast bei Joachim Rumohr

Podcast: Frauen netzwerken anders - Stefanie Voss

Sichtbarkeit ist kein Luxus, sondern ein Schlüssel zum Erfolg!

Frauen, Netzwerken & Sichtbarkeit: Warum es Zeit ist, sich zu zeigen!

Ich hatte die Freude, im Podcast mit Joachim Rumohr über Themen zu sprechen, die mir sehr am Herzen liegen. In dieser Folge teile ich, warum Frauen oft zögern, sich sichtbar zu machen, wie gesellschaftliche Prägungen unser Selbstbild beeinflussen und warum Netzwerken für den beruflichen Erfolg unverzichtbar ist.

Das erwartet dich in diesem Interview:

➔ Warum Frauen sich oft unterschätzen – und was dagegen hilft
➔ Netzwerken als Karrierebooster: Die größten Hürden und Chancen
➔ Selbstbewusstsein und Sichtbarkeit: Wie du dich erfolgreich positionierst

Hier geht es direkt zum Interview:

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Transkript

Stefanie Voss [00:00:00]:
Und wenn natürlich eine Frau stark ist, wenn sie laut ist, wenn sie auftritt, wenn sie Meinung macht, dann entspricht das nicht dem Bild. Und umso, du siehst es jeden Tag dich herum, die starken, die polarisierenden Frauen, eine Dunja Halali oder so, die ecken an. Und die ecken viel mehr an als Männer die Kante zeigen.

Joachim Rumohr [00:00:41]:
Stefanie Voss ist Mrs. Blackbeard, die Businessfrau mit der Piratenseele. Sie ging mit 16 Jahren als Austauschschülerin in die USA, zog mit 23 für einen Arbeitgeber nach Argentinien und heuerte mit 25 auf einem Segelschiff an, die Welt zu umrunden. Ihre Weltentdecker-Gene machten sie früh zur Kosmopolitan. Heute macht sie Führungskräfte, Entwicklungsprogramme, unter anderem alles weitere dann auch auf deinem LinkedIn-Profil. Denn unser Hauptthema soll heute Frauen und Netzwerken sein. Also warum und wieso und tun sich Frauen überhaupt schwer mit Netzwerken? Herzlich willkommen, Stefanie Voss erst mal.

Stefanie Voss [00:01:23]:
Ja, vielen Dank, dass ich hier sein darf als Gast in deinem Podcast. Das freut mich sehr.

Joachim Rumohr [00:01:29]:
Ja, du hast ja im Grunde genommen etwas getan. Hast du mir auch gesagt, womit sich Frauen eigentlich recht schwer tun. Du hast gesagt, dass Frauen so ungern Hilfe bitten oder Fragen stellen. Und du hast gesagt, Mensch, wollen wir nicht mal über das Thema Frauen und Netzwerken reden? Und zack, da bist du. Also klingt gut, wenn man fragt, kriegt man Antwort oder kriegt auch Hilfe. Aber warum tun sich jetzt normalerweise Frauen so schwer, das zu tun?

Stefanie Voss [00:01:54]:
Also das hat natürlich unterschiedliche Gründe. Und bei allem, was wir hier über Frauen und über Männer sagen, ist natürlich eins immer ganz wichtig. So eine kleine Vorab-Erklärung. Das ist natürlich schubladig gedacht. Also wir stecken jetzt hier mal die Frauen in eine Schublade und die Männer in eine andere Schublade und wir wissen beide, es gibt immer Ausnahmen von der Regel. Meine Erfahrung ist, dass Frauen sich damit schwer tun, Fragen zu stellen, Unterstützung für sich selber zu suchen. Wahrscheinlich aus einer inneren Überzeugung heraus, die ich persönlich natürlich ganz, ganz traurig finde, dass sie manchmal so einen Zweifel haben, bin ich es denn wert, dass man mir hilft? Frauen haben, was das Thema Selbstwert angeht, leider, aus meiner Erfahrung heraus, ein viel größeres Thema als Männer. Und dieser, sagen wir mal, niedrigere Selbstwert, den viele Frauen durch ihr Leben schleppen, oder zumindest leider oft sehr lange durch ihr Leben schleppen.

Manche arbeiten ja auch sehr aktiv daran. Der hat halt viele, viele Folgen unter anderem auf das Netzwerken und im Netzwerken, wenn ich das Gefühl habe, ich bin gar nicht so toll, dann tue ich mich natürlich deutlich schwerer damit, jemanden Hilfe zu bitten, als wenn ich so denke, Mensch, ich kann den ja fragen, weil vielleicht gibt es irgendeine andere Gelegenheit, wo ich mal derjenige bin, der unterstützen kann oder der helfen kann. Und wenn ich aber natürlich von mir selber das Gefühl habe, naja, so toll bin ich gar nicht, dann kommt mir das nicht so einfach in den Sinn. Und ja, ich glaube schon und ich arbeite natürlich selber auch an mir, dass ich mit einem gesunden Selbstwert im Leben unterwegs bin. Und deswegen ist mir auch die Frage an dich ja nicht schwer gefallen.

Joachim Rumohr [00:03:30]:
Wie gesagt, ich bin da auch grundsätzlich offen. Also ich habe noch einen privaten Podcast, bei dem ich auch immer wieder feststelle, ich habe da viel zu wenig Frauen drin. Aber die sind halt auch nicht so öffentlich und sind, glaube ich, auch nicht so wie die Männer, so mein Haus, mein Auto, mein Boot, hier so zack und was bin ich und was kann ich und sondern tatsächlich eher zurückhaltend. Also ich habe sogar einige auch, die ich angefragt habe, die super tolle Sachen machen. Nee, ich möchte aber nicht und möchte gar nicht so in der Öffentlichkeit stehen und so weiter. Also hat das damit zu tun? Ist das tatsächlich so?

Stefanie Voss [00:04:02]:
Ja, hat auf jeden Fall was damit zu tun, weil Öffentlichkeit heißt natürlich auch immer, wenn ich mich öffentlich mache, dann bin ich auch eine Reibungsfläche. Und dann heißt das natürlich, dass ich positive Reaktionen erzeugen kann, aber natürlich auch polarisieren kann. Du hast es eben vorgelesen, sie ist Mrs. Blackbeard. Ich beschäftige mich tatsächlich beruflich mittlerweile schon einige Jahre sehr intensiv mit Piraten. Und natürlich ist das ein Thema, was polarisiert, wo mir auch schon Leute gesagt haben, ey, du hasse nicht mehr alle. Ja, du gehst ins Business raus und erzählst von Piraten. Das ist absurd.

Das ist lächerlich. Wir brauchen alle keinen Sparrow im Business. Und das musst du aushalten können. Und da kommen wir wieder zurück. Wenn ich natürlich selber von vielen Selbstzweifeln zerfressen bin, dann ist natürlich Gegenwind so ungefähr das Letzte, was ich brauche. Das heißt, ich muss schon mit einem gewissen guten Selbstbewusstsein, mit einem Wissen das, was ich kann, das, was ich will, das, was ich anbiete durch die Welt marschieren, damit ich es auch aushalten kann, dass da natürlich auch Gegenwind kommt. Frauen kriegen leider mehr Gegenwind als Männer. Das ist auch eine traurige, aber realistische Erfahrung.

Männer sind kantig, sind klar, haben einen Standpunkt, wie cool. Und eine Frau, die eine klare Kante zeigt, die kommt ganz schnell in die Zickenecke. Und für eine Frau selbst kann ich auch nur für mich reden, das ist ein sehr ungutes Gefühl. Ich bin keine Zicke. Trotzdem weiß ich, dass es genug Menschen gibt, die mich so empfinden oder die mich auch schon mal in diese Ecke gestellt haben. Und da will ich natürlich nicht hin.

Joachim Rumohr [00:05:40]:
Was glaubst du, woran das liegt, dass das passiert?

Stefanie Voss [00:05:42]:
Ja, wir haben ein gesellschaftliches Bild immer noch auch in den 20, 20er Jahren, dass Mädchen eher angepasst, lieb, nett, freundlich sind. Das fängt an mit, guckt ihr, wir kommen ja bald wieder in die Zeit, guckt ihr mal die Weihnachtsbeilagen der Tageszeitung an und die Geschenke für Kinder dargestellt werden. Und schau dir mal an, was für Jungs konform ist. Hammer, Säge, Feuerwehrmann, Laut, Pirat, Polizist. Und die Frau und die Mädchen heute immer noch, Barbie-Püppchen, die Küche, der Einkaufsladen. Also angepasst lieb sein ist immer noch konform und ist immer noch das, was wir von Frauen erwarten. Und deswegen haben wir bewusst oder unbewusst gewisse Bilder von Frauen in uns. Und wenn natürlich eine Frau stark ist, wenn sie laut ist, wenn sie auftritt, wenn sie Meinung macht, dann entspricht das nicht dem Bild.

Und umso, du siehst es jeden Tag dich herum, die starken, die polarisierenden Frauen, eine Dunja Halali oder so, die ecken an. Und die ecken viel mehr an, als Männer die Kante zeigen.

Joachim Rumohr [00:06:52]:
Was meinst du können wir in der Gesellschaft tun? Was kann jeder Einzelne tun, das zu verbessern? Wir besprechen ja mit dem Podcast heute sicherlich die ein oder andere Frau an, die sich hier vielleicht wiedererkennt. Aber natürlich wird mein Podcast von vielen Männern gehört. Ich bin ja selber einer. Also vielleicht so eine Botschaft mal an uns Männer. Was können wir tatsächlich tun, das zu optimieren?

Stefanie Voss [00:07:12]:
Also es gibt natürlich erstmal eine Sache, die Frauen selber tun können. Und das ist, sich immer wieder bewusst zu machen, wenn ich unangenehme Reaktionen bekomme, dann haben die in den allerseltensten Fällen was mit mir persönlich zu tun, sondern sie haben was damit zu tun, dass wir ein gesellschaftliches Bild von Frauen immer noch mit uns herum tragen, was einfach der heutigen Zeit nicht mehr angepasst ist. Also es geht nicht mich in dem Moment, sondern es geht Frauenbild, mit dem ich mich einfach nicht identifiziere. Das ist schon mal eine große Hilfe, sich so ein Stück weit davon zu distanzieren. Bei Männern, naja, achtet einfach alle mal auf eure Sprache und auf eure unbewussten Gedanken, die hinter der Sprache liegen. Also zum Beispiel, ich habe zwei Söhne, elf und 13. Ja, das Testosteron geht langsam so richtig los. Wenn meine Kinder irgendwo mal sagen, ey, du benimmst dich ja wie ein Mädchen, dann kannst du mich mal erleben.

Das geht bei uns zu Hause gar nicht, weil das ist genau solche Formulierungen sind es, die solche unbewussten Bilder manifestieren. Du bist ja voll die Pussy, du bist ja wie ein Mädchen, du traust dich ja gar nicht. Das wird heute immer noch gesagt, tausendfach in Kindergärten, in Schulen, zwischen Jugendlichen, auch zwischen Erwachsenen. Und das manifestiert solche Bilder.

Joachim Rumohr [00:08:22]:
Ja, du hast auch gesagt, es geht auch bei der Werbung und so weiter. Es ist ja komplett in der Gesellschaft verankert. Deswegen nochmal, was können wir tun? Wir können ja letztendlich nicht die ganze Gesellschaft umdrehen. Was du sagst, ist ja bei sich selbst anfangen erstmal. Aber wie können wir auch auf möglicherweise andere einwirken?

Stefanie Voss [00:08:46]:
Also letztendlich braucht es natürlich tatsächlich den Push von Frauen in verantwortungsvolle Positionen, dass es einfach normaler wird, Frauen zu erleben, die stark sind, die charismatisch ihre Meinung äußern, die auch mal anecken und das nicht als, meine Güte, was ist das denn für eine, sondern ja, so sind Frauen eben auch und so dürfen Frauen auch sein. Ja, und es geht ja genauso in die andere Richtung. Also das ist ja nicht nur ein Frauenthema, es ist auch ein Männerthema. Wenn du heute als Mann immer noch, auch im Jahr 2020, wenn du heute Elternzeit nimmst und dich mehr deine Kinder kümmern willst, das ist ja auch nicht konform. Der Mann ist ja auch immer noch der starke Familienernährer und der und so weiter. Ich werde häufig in Organisationen gefragt, wenn ich unterwegs bin, wenn ich auf Vortragsreisen bin, wie auch immer, Frau Voss, Sie haben zwei Kinder, ja, wie machen Sie das denn mit der Kinderbetreuung? Und dann gucke ich die Leute immer an und sage, das ist eine sehr interessante Frage. Bevor ich die Ihnen beantworte, möchte ich doch mal kurz wissen, wie oft stellen Sie die Frage eigentlich einem Vater? Ja, das

Joachim Rumohr [00:09:47]:
ist ein guter Perspektivwechsel.

Stefanie Voss [00:09:50]:
Die Leute meinen das überhaupt nicht böse. Aber was für unbewusste Muster da sind, ich werde das immer gefragt, wenn ich erzähle, dass ich einen 11- und einen 13-jährigen Jungen zu Hause habe. Mein Mann, der übrigens Teilzeit arbeitet, sich viel unsere Kinder zu kümmern, der wird das nie gefragt.

Joachim Rumohr [00:10:07]:
Ja, ja. Nehmen wir mal Bezug auf Xing und LinkedIn. In meinem Vorgespräch auch schon ein bisschen darüber gesprochen, dass da auch so das ein oder andere Problem auftritt. Geht schon los letztendlich mit den Profilbildern.

Stefanie Voss [00:10:19]:
Ja. Oh ja, Frauen finden sich immer furchtbar auf Fotos. Deswegen tun sie sich überhaupt schwer mit einem Profil und dann auch noch mit einem Profilbild. Und natürlich so, wenn ich das Gefühl habe, ich bin ja selber gar nicht so doll, muss ich denn dann überhaupt in so ein Netzwerk eintreten? Und das wissen wir natürlich alle heute. Das ist ja nun auch wissenschaftlich wirklich rauf und runter belegt. Netzwerken ist wahrscheinlich der allerentscheidendste, aber auf jeden Fall einer der ganz entscheidenden Karriereaspekte. Gutes Netzwerk, gute Karriere, kein Netzwerk, keine Karriere. Und mit Karriere meine ich gar nicht den Aufstieg in die Vorstandsetage, sondern ich meine einen selbstgestalteten, zufriedenstellenden, guten beruflichen Weg.

Wie auch immer der aussieht. Aber Netzwerk ist alles. Und Frauen, die nicht netzwerken und die auch solche Plattformen nicht nutzen, die verschließen sich einfach eine riesengroße, einen Zugang zu riesengroßen Möglichkeiten. Und ja, ich finde das natürlich traurig. In meinen Coachings, in meinen Seminaren, ich mache Karriereförderungsprogramme für Frauen. Ich sage immer, das Erste, was ihr machen müsst, ihr müsst euch sichtbar machen. Wirklich sichtbar machen. Und dazu gehört natürlich ein Profil auf den gängigen sozialen Netzwerken.

Und Frauen, die können das ja, auf Pinterest sind sie alle, auf Instagram sind sie alle. Aber LinkedIn, Xing – hmm, ich hatte vor einiger Zeit eine Coaching-Klientin, die war eine promovierte Chemikerin. Die hatte in ihrer E-Mail-Signatur noch nicht mal ihren Doktortitel. Ja, das ist ja gar nicht so wichtig. Aber wen interessiert das denn schon? Ich sagte, hallo, wenn du promoviert hast, dann hast du promoviert. Und dann würde ich den Titel zumindest als Teil deines Namens auch führen. Ein Mann kann ja nie auf die Idee seinen Doktortitel zu Schleiern.

Joachim Rumohr [00:12:08]:
Man macht sich die ganze Arbeit, ihn dann wegzulassen.

Stefanie Voss [00:12:09]:
Genau, das sind Frauen. Das ist schade, weil da natürlich auch total viel Potenzial brach liegt.

Joachim Rumohr [00:12:18]:
Wir hatten von der Stichworte Hochstapler-Eigensyndrom.

Stefanie Voss [00:12:21]:
Genau.

Joachim Rumohr [00:12:23]:
Man ist sich irgendwie sehr sicher, dass das, was man kann, absolut nicht ausreicht. Ja. Also man fühlt sich selbst als Hochstapler und sagt sich, ah nee, lieber nicht. Bevor mich jemand entlarvt und feststellt, dass ich nichts weiß oder viel zu wenig, lasse ich es lieber. Und ich habe auch gehört, dass das gerade bei Frauen massiv verbreitet sein soll. Also wirklich, du sagst gerade Wissenschaftler, Doktortitel, Professorin, was auch immer. Dass selbst die oder gerade auch die dieses Problem haben.

Stefanie Voss [00:12:50]:
Also es ist natürlich, gerade wenn du als Frau in diese Mehrfachrollen gehst, also wie ich das ja auch habe, ich bin Unternehmerin, ich bin aber natürlich auch Mutter, Ich bin Tochter, ich bin Freundin, ich bin Nachbarin. Ich habe ganz viele verschiedene Rollen in meinem Leben. Und gerade natürlich dieser Spannungsbogen zwischen Familie und Beruf, der führt bei vielen Frauen dazu, dass sie das Gefühl haben, ich bin nicht genug im Job, aber ich bin auch nicht genug zu Hause. Das heißt, du hast so eine permanente Mangelerfahrung. Du stehst morgens auf mit dem Gefühl, ich habe nicht genug geschlafen und gehst abends zu Bett mit dem Gefühl, ich habe nicht genug geschafft. Oder ich war nicht genug für meine Kinder da oder ich habe nicht genug E-Mails beantwortet. Whatever. Und diese Mangelerfahrung, Die kratzt natürlich permanent am Selbstwert.

Und dann habe ich natürlich irgendwann das Gefühl, naja, ich bin ja eine Klassiker. Frauen sagen, ich arbeite ja nur in Teilzeit. Da kriege ich immer eine Gänsehaut. Genau, als ich früher Vollzeit… Ich bin ja nur ich. Und ich sage das heute mit Stolz, dass ich sage, ich bin Teilzeit-selbstständig. Denn ich gehöre nicht zu den Selbstständigen, die 70 Stunden die Woche kloppern oder die 200 Tage im Jahr unterwegs sind. Und ich bin sehr stolz darauf, weil ich als Selbstständigen den Druck, Dinge zu erledigen, noch viel höher empfinde als Angestellte und mich selber zu disziplinieren, ist, finde ich, für mich einer meiner größten Erfolge, dass ich das schaffe, immer noch eine Selbstständigkeit in Teilzeit durchzuziehen.

Joachim Rumohr [00:14:17]:
Ja, da ist eine Frage des Blickwinkels. Ja, genau. Und das kann auch, an der Stelle nur der Aufruf, oder ich weiß nicht, wie viele Aufrufe wir in diesem Podcast haben.

Stefanie Voss [00:14:26]:
Machen wir ein paar.

Joachim Rumohr [00:14:27]:
Mädels, setzt euch die richtige Brille auf, Nehmt den richtigen Blickwinkel ein. Man kann sagen, ich nur in Teilzeit oder Teilzeit.

Stefanie Voss [00:14:35]:
Ich arbeite in Teilzeit. Ich mache einen Job, den andere in Vollzeit machen. Den mache ich in zum Beispiel 80 Prozent, 70 Prozent der Zeit. Und alle, die mal Vollzeit und mal Teilzeit gearbeitet haben, wissen das aus eigener Erfahrung, wir werden in Teilzeit extrem effizient.

Joachim Rumohr [00:14:54]:
Was ich auch feststelle, und erwähnt ist das auch schon, dass Frauen relativ wenig posten. Ich habe ein paar in meinem Netzwerk, die sind wahrscheinlich irgendwann über diesen Berg mal drüber. Ich weiß es nicht. Die sind da sehr klar. Ich habe da jetzt gerade wirklich mehrere vor mir, die da aus sehr klaren Meinungen beziehen. Aber das Große sind tatsächlich Männer. Worauf führst du das zurück?

Stefanie Voss [00:15:19]:
Ich glaube, wir kommen wieder genau zurück zu dem Ausgangspunkt. Wenn ich Meinung äußere, wenn ich jetzt nicht nur einfach poste. Jemand hat einen neuen Job. Gratulation oder so die Klassiker, die Linke in dir, der ja auch vorschlägt. Sondern wenn ich mal wirklich meine Meinung äußere, dann mache ich mich zur Reibungsfläche. Und dann muss ich das natürlich auch aushalten, dass es da auch Leute gibt, die nicht meiner Meinung entsprechen. Jetzt muss ich persönlich sagen, ich finde das auf LinkedIn immer noch im großen und ganzen sehr zivilisiert und auch sehr offen und auch sehr gut, was die Dialogqualität angeht. Wenn ich dann nur mal an Facebook denke, also da überlege ich tatsächlich mir selber auch dreimal häufiger, ob ich da wirklich meine Meinung Kundtue oder nicht, weil mich die, ja, die Aggressivität der Dialoge auf Facebook schon manchmal sehr, sehr überrascht.

Joachim Rumohr [00:16:08]:
Bin ich bei dir. Wobei ich habe für mich nur einfach einen Weg gefunden, wenn das Menschen sind, die nicht mit Klarnamen arbeiten, Von denen ich weiß, wer das ist, mit denen diskutiere ich null. Da reagiere ich nicht, da diskutiere ich nicht. Die sind für mich einfach überhaupt nicht existent. Es sei denn, ich weiß, wer diesen Fake-Namen benutzt oder Schockenpuppen-Account, da gibt es ja diverse Bezeichnungen für.

Stefanie Voss [00:16:31]:
Mausi855, genau.

Joachim Rumohr [00:16:34]:
Genau, aber dass genau das der Punkt ist, und das ist hier sicherlich auch eine Botschaft, dann doch verstärkt eben auf Xing und LinkedIn zu kommentieren und zu diskutieren, weil ich da eben mit Klarnamen unterwegs bin. Und es dort auch keine Fake-Profile, also die Aussage wäre jetzt, ich höre schon so, den einen oder anderen hört, natürlich gibt es Fake-Profile, ja, ja es gibt Fake-Profile, die werden aber zum Glück in der Regel relativ schnell enttarnt oder dienen vielleicht einem Personaler, jetzt doch mal ein bisschen versteckt, zumindest auf Zing dann zu suchen, aber der wird damit ja nicht jetzt anfangen, irgendwie riesengroße Sachen zu machen. Und wenn ein Fake-Profil anfängt, schlimme Diskussionen zu führen, ist es wirklich in der Regel wirklich sehr schnell auch verschwunden. Und auch alle Diskussionen, die dieses Fake-Profil geführt hat. Deswegen sage ich, es gibt keine Fake-Profile in dem Sinne, wie es bei Facebook beispielsweise

Stefanie Voss [00:17:24]:
der Fall ist. Ja, bei Facebook ist es ja echt eine Krankheit. Ich sage mal, wenn jetzt eine Frau bei mir im Coaching ist und die überlegt, sich auf LinkedIn mehr zu zeigen, dann sage ich immer, überleg dir zwei, drei Themen, für die du wahrgenommen werden willst. Was sind die zwei, drei Themen, die für dich wirklich wichtig sind? Und wenn das Sachen sind, die für dich wichtig sind, dann musst du ja gar keinen eigenen Content dazu publizieren. Du kannst ja einfach das, was du zu dem Thema liest und interessant findest, auf LinkedIn posten. Aber wenn du einen interessanten Artikel von Journalist XY zu deinem Thema mit drei, vier, fünf klugen Sätzen kommentierst, dann nimmt dich jemand zu dem Thema wahr. Und genau das ist ja das, was solche Plattformen mir anbieten, dass ich mich mit Themen vernetze und für die Themen wahrgenommen werde. Also wer mir auf LinkedIn folgt, der liest ganz viel zum Thema Workshops, zum Thema Teamentwicklung, zum Thema Führungskräfteentwicklung.

Weil natürlich möchte ich, dass wenn jemand an das Thema denkt, ach Mensch, ach ja genau, die Frau Voss hat doch letztens was gepostet. Das ist ja das ganze Prinzip von Netzwerken. Ich möchte, ich nenne das immer so gerne den Serendipity-Effekt. Also der glückliche Zufall heißt, jemand hat irgendwie eine Idee im Kopf und dann fällt ihm dazu mein Name ein. Das ist das, was ich mit meinen Netzwerkaktivitäten bezwecke. Und das kann jeder tun, ohne selber erstmal, ich sag mal, 2000 Wörter LinkedIn-Artikel schreiben zu müssen. Das liegt ja auch nicht eben. Aber Ich glaube, dass da einfach auch, ich meine, du arbeitest da ja auch, sozusagen hilfst ja, unterstützt Menschen, das zu lernen.

Ich glaube, da ist auch noch eine große Unwissenheit dazu, wie LinkedIn funktioniert, wie das so, was ich tun kann, was ich nicht tun kann, was gehört sich, was gehört sich nicht. Und ja, da sind Frauen wie Männer natürlich auch noch, wir müssen einfach eine gewisse Lärmkurve durchlaufen. Ich war, ich weiß gar nicht, wie lange ich schon auf LinkedIn bin, aber schon sehr, sehr, sehr lange. Und natürlich ist meine Lärmkurve heute eine andere. Und bei Selbstständigen ist es natürlich auch noch mal was anderes als bei Angestellten.

Joachim Rumohr [00:19:17]:
Ja, absolut. Es ist zum einen die Lernkurve. Ich muss natürlich wissen, wie gewisse Dinge funktionieren. Und wenn wir bei der Sichtbarkeit sind, dann ist in dem Satz normalerweise auch das Wort Algorithmus dann irgendwo sofort verfügbar. Ich muss wissen, welche Änderungen es da gibt. Was ich aber beobachte selbst, und da ist es egal, ob Männer oder Frauen, selbst die, die es wissen, machen sie irgendwie immer wieder falsch. Also es ist ganz spannend, Man weiß eigentlich, man sollte andere erwähnen, man sollte nicht zu viele Hashtags machen, man sollte die D-Welt heim beachten, also wie lange ist jemand wirklich auf dem Beitrag, so diese ganzen Geschichten. Man sollte keine externen Links in Beiträge packen und trotzdem immer wieder passiert genau das Gleiche.

Also das ist diese Wissensgeschichte, das ist bei beiden Geschlechtern. Also das ist auf jeden Fall da. Aber ich bin bei dir. Nur wenn man regelmäßig postet, wenn man regelmäßig kommentiert, wenn man wirklich in die Sichtbarkeit kommt, dann passiert genau diese Geschichte, dass man sagt, Mensch, da kenne ich doch einen oder eine oder wie auch immer. Und hab den bestenfalls dann auch noch im Kopf.

Stefanie Voss [00:20:22]:
Ja, und es ist ja auch, du willst ja auch deine Themen platzieren und du willst ja auch dich ein Stück weit zeigen. Also ein großes Kompliment an dich. Dein Post von vor ein paar Tagen zum Thema Hamburger Hafen. Das war für mich so ein Ding, wo ich so dachte, ja, der Typ ist einfach irgendwie ein netter Kerl und kriegt das auch locker rüber. Ja, also das ist ja auch wichtig. Was wollen wir denn in der Zusammenarbeit? Mal ganz platt und geradlinig gesprochen, Wer möchte schon mit Arschlöchern zusammenarbeiten? Ich nicht. Du möchtest, dass die Leute irgendwie nett sind, dass die irgendwie ein bisschen Humor haben, dass da auch mehr zu sehen ist als das Fachwissen. Und auch das kann ich über solche Plattformen transportieren.

Und du hast es in Perfektion vorgemacht. Und ich habe auch immer gedacht, cool, richtig gut gemacht, hat mir richtig gut gefallen. Ich habe mich auch noch mal nach dem Post auch auf unser Gespräch heute gefreut. Und dann habe ich gesagt, ja, das ist einfach jemand, mit dem kann ich mir gut vorstellen, mich irgendwie zu umgeben. Das macht Spaß in der Zusammenarbeit.

Joachim Rumohr [00:21:13]:
Ja, das ist aber die Mischung, die viele leider auch nicht drauf haben. Diese Mischung aus aus beruflichen und persönlichen, ich will jetzt gar nicht privaten sagen.

Stefanie Voss [00:21:22]:
Nee, persönlichen Details.

Joachim Rumohr [00:21:24]:
Also ich poste relativ wenig wirklich Privates. Und jetzt muss man wieder sehen, was für den einen Privat ist, ist vielleicht für mich nicht mehr privat und andersrum. Also jeder hat da ja ein anderes Verständnis für Privatsphäre.

Stefanie Voss [00:21:34]:
Also dass du aus Mölln kommst, hat jetzt jeder verstanden.

Joachim Rumohr [00:21:39]:
Ich bin offizieller Botschafter. Natürlich muss jeder wissen, dass ich aus Mölln bin. Eine der zehn schönsten Kleinstädte. Da kann ich noch endlos weiterführen. Und übrigens der private Podcast, den ich mache, will ich nur mal kurz einschieben, heißt Neun Mölln. Wie soll der auch heißen?

Stefanie Voss [00:21:53]:
Sehr gut. Ja, aber auch das, das macht total sympathisch. Also ich kann nur für mich sprechen. Die Wirkung, die du bei mir erzielst, ist, das ist total nett, weil da ist jemand, der kennt sich aus mit großen Netzwerken und so weiter und der hat auch eine Heimatverbundenheit. Ja, Heimatverbundenheit finde ich irgendwie auch cool. Also das ist ja die Kunst, mir zu überlegen, wie möchte ich wirken? Was sind die Dinge, die Menschen über mich wissen sollen, wie sie mich wahrnehmen sollen, und dann Dinge zu tun in allen Formen des Netzwerkes, die genau darauf einzahlen.

Joachim Rumohr [00:22:23]:
Ja, also mein Tipp oder mein Satz, meistens im Bereich des Profilsfelds, und den möchte ich hier auch mal mit reinbringen, weil das ist für alle Frauen, die jetzt zuhören und sagen, ja, aber was soll ich denn jetzt wirklich veröffentlichen und will ich das, will ich das nicht. Gerade im Profil gebe ich immer die Empfehlung, sich zu überlegen, würde ich das, was ich jetzt gerade überlege, dort in meinem Profil zu schreiben, würde ich das einem wildfremden Menschen auf der Straße erzählen, dass das der Fall ist, also dass ich diese Position habe oder was auch immer. Wenn mich jemand fragt, würde ich ihm das übermitteln. Wenn ja, klar, rein ins Profil. Wenn nein, dann eben nicht. Genauso sehe ich das auch mit Posts. Also, dieses kleine Video, was du gerade angesprochen hast, wo ich halt im Hamburger Hafen, ich erzähl’s mal gerade für alle, die jetzt sagen, was, wie, Hamburger Hafen, das ist doch gar nicht Mölln. Ich mach halt regelmäßig Barkassenfahrten, da war die Gelegenheit, mit dem Shipper alleine auf einer riesengroßen Barkasse hinten auf der Plattform gestanden.

Das war einfach eine Mega-Atmosphäre, da hab ich halt einfach so ein Video aufgenommen. Dieses Video würde ich aber auch jedem wildfremden Menschen auf der Straße zeigen. Weil das bin ich und alles gut, das passt. Viele andere Videos von mir würde ich nicht veröffentlichen. Weil ich einfach sage, das ist dann wieder zu privat. Also das möchte ich nicht. Oder da würde ich gar nicht erst ein Video machen. Also ich meine, das ist ja jetzt auch noch so ein Ding.

Ein bisschen, ja, Baumklettern zum Beispiel ist von mir auch bekannt. Aber auch da gehe ich nicht bis ins letzte Detail oder poste jetzt irgendwie alles Mögliche, was ich mache. Oder ständig einen Standort. Es ist ja auch immer die Frage, in welcher Frequenz macht man das Ganze. Aber ich finde es schon wichtig, und da bin ich bei dir, wirklich auch immer etwas über den Menschen zu erfahren. Und das ist mittlerweile auch positionsunabhängig. Ich will ja wissen, mit was für einer Type habe ich da nachher zu tun. Ist das eine total verschlossene, in sich gekehrt, völlig humorbefreit, die ich an manchen Stellen ja vielleicht auch brauche.

Es gibt sicherlich auch Positionen, wo ich genau so eine Position, so einen Menschen brauche. Aber wenn ich über jemanden überhaupt nichts finde im Social Media, dann ist das sehr schnell auch dieses Urteil, ja der ist ja völlig introvertiert und macht nichts über dich sagen und sofort habe ich diese Stempel natürlich alle drauf.

Stefanie Voss [00:24:27]:
Ja ganz genau und vielleicht noch ein ganz pragmatischer, praktischer Tipp für Frauen, den ich übrigens auch immer noch heute anwende. Ich folge natürlich auch vielen Menschen, die mich irgendwie begeistern, die ich irgendwie cool finde. Sehr, sehr vielen Frauen. Und natürlich gucke ich auch einfach mal, was machen die denn so? Ja, und da sage ich immer nur still with pride. Ja, guckt euch ab, was andere machen, was die gut machen und adaptiert es für euch. Ja, natürlich kann ich jetzt deinen Hafenbeitrag nicht klauen, aber natürlich hat es bei mir direkt klick gemacht, dass ich gedacht habe, ja und auch LinkedIn ist eine Plattform, wo ich mal von einer speziellen Reise oder von einem speziellen Ort so einen Kontext reinbringen kann. Also ich gucke mir an, was machen andere, was machen die gut, was machen die richtig und dann adaptiere ich das für mich. Und ich finde das überhaupt nicht dramatisch und schlimm.

Wir Menschen sind nachmachende Wesen vom ersten Moment nach unserer Geburt an. Wir lernen durch abgucken und das mache ich natürlich auch im Netzwerken, dass ich mir immer wieder angucke, okay, wo kriegen die ihre Infos her, was lesen die, welche Artikel verlinken die, was spricht mich da an und wie kann ich das für mich und für meine Zielgruppe umsetzen.

Joachim Rumohr [00:25:31]:
Ja, vielleicht auf den auf den Beitrag nochmal auch ein Tipp ergänzend. Man muss ja auch gar nicht immer über sich selber posten. Es gibt zum Beispiel auf LinkedIn den sehr schönen Hashtag Follow Friday, wo man einfach immer freitags jemanden aus seinem Netzwerk empfiehlt. Einfach irgendjemanden, den man gut findet, mit dem man was Tolles erlebt hat oder was auch immer, oder der einem einen tollen Impuls gegeben hat, oder wo man ein gutes Buch gelesen hat oder, oder, oder. Jeden Freitag. Und schon hat man immer

Stefanie Voss [00:26:00]:
freitags guten Content und wird

Joachim Rumohr [00:26:01]:
als jemand wahrgenommen, der gerne gibt, der andere ins Spiel bringt und so weiter. Das ist eine sehr schöne Netzwerkmöglichkeit. Und mit dem Beitrag aus dem Hafen, das sind so Dinge, die baue ich gerne als Throwback Thursday ein. Auch das ein Hashtag, auf LinkedIn noch nicht ganz so verbreitet, aber es wird auch genutzt. Und damit teile ich gerne Erinnerungen. Also, das gibt mir die Möglichkeit, mit Emotionen zu spielen. Ich weiß noch, vor einiger Zeit ist auch unwahrscheinlich viel rumgegangen. 2007 stand ich zum ersten Mal auf einer riesengroßen Bühne, mir lief das Wasser nur so in den Rücken runter, und mit Fernsehkameras und was weiß ich nicht alles, und ich hatte vorher vielleicht in der größten Menge mal vor 30 gesprochen, und jetzt stand ich plötzlich vor 500 und wurde vorher abgepudert und ich wusste den Takt vorher noch von nichts.

Das waren natürlich Emotionen pur. Und das in einer Rückschau zu veröffentlichen, mit so einer Rückblende, schafft sehr schöne Möglichkeiten, auch dann darüber zu sprechen und unbewusst im Prinzip den anderen auch mitzuteilen, heute bin ich natürlich ganz anders drauf. Das muss ich da nicht reinschreiben. Ich sag, so war das früher. Das war mal so, aber ich schreib da nicht dazu. Heute ist das alles kein Ding mehr. Und das war auch mit dem Hafen, war eben auch so eine Rückblende. Dann kann man auch solche Videos mal reinbringen, weil man in der Rückblende auch ganz anders schreibt.

Also ich hätte das Ding nie als gestern Abend oder jetzt gerade oder so als live oder sowas. Ich gedacht so, das passt jetzt gar nicht. Also sich vielleicht auch Gedanken machen, wie kann ich den Content auch so transportieren, dass es eben nicht so stark mein Haus, mein Auto, mein Boot ist, wie es eben Männer zum Teil auch einfach auch schon. Wir haben uns ja am Thema Bild vorhin darüber unterhalten. Man steht vor dem Spiegel und der Mann sagt halt, boah, sehe ich heute wieder gut aus, völlig egal, wie er aussieht. Das kann man ja auch anders machen.

Stefanie Voss [00:27:48]:
Auf jeden Fall.

Joachim Rumohr [00:27:49]:
ist das ein guter Weg, vielleicht so erstmal einzusteigen?

Stefanie Voss [00:27:52]:
Ja, und es ist natürlich ein Stück weit auch eine Kunst, das muss man schon auch sagen. Also man hat das nicht sofort drauf, aber es ist eine Übung, macht den Meister und die Dinge ausprobieren und sich trauen. Und ich denke immer auch gerade bei den sozialen Netzwerken, ich meine, was ist denn das Schlimmste, was mir passieren kann? Im schlimmsten Fall kriege ich irgendwie einen total doofen Kommentar oder hab jemanden, der irgendwie ganz schräg ist, und dann kann ich einen Beitrag auch immer noch mal löschen und kann mich aus dem Ding wieder rausziehen. Aber ich finde auch, es kommt aus dem Tun heraus. Einfach mal anfangen mit kleinen Dingen, vielleicht erst mal eben nur mit Artikeln und dann irgendwann auch mal mit Sachen über mich selber. Und das, was Frauen natürlich auch, da kommen wir wieder auf das Selbstwertthema, das größte Ding ist natürlich irgendwie Selfie oder Video von mir selber oder so. Oh nein, ich sehe ja nicht, ich bin ja nicht perfekt geschminkt und dies und das. Ja und auch das hindert sie daran und dann braucht es wieder diese Portionen.

Ich muss mit mir selber arbeiten, in die Bütt gehen, mir nochmal meines Selbstwertes bewusst werden und dann kann ich auch solche Dinge machen.

Joachim Rumohr [00:28:50]:
Ja, Tipp dafür, gebe ich auch öfter, gerade was das Posten betrifft, wenn man sich unsicher ist, am Anfang erstmal ein Netzwerk aufbauen von Menschen, die man wirklich gut kennt. Also sich nicht gleich mit jedem vernetzen, wo dann eben solche Kommentare möglicherweise auch passieren können, sondern quasi in eine gesicherte Umgebung gehen. Erst mit 50 bis 100 Menschen, die man gut kennt und dann bei den ersten Posts, wenn man sich noch ganz unsicher ist, das vielleicht auch so einstellen, dass das nur Kontakte zu sehen bekommen, weil dann kann man es auch nicht teilen. Ja. Und dann können solche ganz schlimmen Kommentare eigentlich gar nicht kommen. Respektive weiß man auch genau, dass immer nur einen begrenzten Teil von Menschen gezeigt wird. Und dann kann man sie erst mal ausprobieren. Und das ist gerade auf LinkedIn eine sehr schöne Möglichkeit, so erst mal einzusteigen und zu starten und so langsam ein bisschen Gefühl dazu, erste Reaktionen zu bekommen.

Und dann kann man irgendwann auch in die Öffentlichkeit mit dem einen oder anderen Beitrag gehen. Und je öfter man das macht, desto normaler wird es letztendlich auch.

Stefanie Voss [00:29:46]:
Und auch da wieder Netzwerken der anderen Art. Also auch ich heute bin natürlich immer noch nicht bei allem total sicher und weiß, wie es geht, sondern ich frage natürlich heute auch immer noch Leute manchmal, bevor ich Dinge tue und sage, hör mal, ich habe das und das vor, ich möchte das und das posten. Ich habe gerade eben, bevor wir unseren Call hier gestartet haben, habe ich noch meinen Mann einen Newsletter geschickt, der morgen rausgehen soll, wo ich eine Fußballanalogie verwende. Und er ist bei uns der Fußballexperte, nicht ich. Also schicke ich ihm das vorher und sage, hör mal, kannst du mal einmal drüber lesen? Mache ich mich damit lächerlich oder ist das okay so? Und natürlich kann ich auch das im Netzwerk, wenn ich Dinge plane, Dinge vorhabe. Ein gutes Netzwerk heißt ja auch, ich habe 10, 20 Leute in meinem Umfeld, die ich immer mal fragen kann und mal sagen kann, hör mal, guck mal drauf, verrenne ich mich gerade oder bin ich richtig unterwegs? Und mir geht’s oft so, dass ich sehr überraschend so einen Hinweis kriege wie Nee, hast du schon mal an das und das gedacht? Das geht jetzt gar nicht. Wo ich denke Oh ja, stimmt, ist mir überhaupt nicht in den Sinn gekommen. Und natürlich habe ich aber auch ganz oft die Reaktion Ja, na klar, kannst du das machen? Gar kein Problem.

Go for it. Und alles ist wunderbar. Also Netzwerken ist an allen Bereichen des Lebens so entscheidend. Ja, es ist wirklich immer wieder den Frauen gerade nur zu sagen Leute nutzt es, nutzt es, nutzt es, baut eure Kontakte aus pflegt eure Kontakte online offline es lohnt sich für alle Lebensbereiche

Joachim Rumohr [00:31:10]:
ja ja ja und letztendlich keine ja es sagt sich natürlich so leicht also nicht nicht groß drüber nachdenken was andere denken könnten Mir fällt an die Analogie von dem Ehepaar mit dem Esel ein. Ich weiß nicht, ob du dieses Bild kennst.

Stefanie Voss [00:31:25]:
Nee, das kenn ich nicht.

Joachim Rumohr [00:31:27]:
Also ein Esel und auf dem Esel sitzt ein Mann und eine Frau. Und die Menschen, die das sehen, sagen, das geht ja gar nicht, der arme Esel, die reiten zu zweit. Dann sagt der Mann, okay, ja komm, dann reitet halt die Frau alleine auf dem Esel. Kommen wieder die Menge und sagt, ach, guck dir den an, der reitet nebenher, Ja, könnte auch lieber selber auf dem Esel reiten. Was lässt er seine Frau darauf reiten? Okay, dann wechselt er, der Mann drauf, Frau geht nebenher. Man kann sich das vorstellen. Zum Schluss sagen sie, okay, dann reiten wir halt gar nicht auf dem Esel. Was sagt dann die Menge? Wie doof, die haben einen Esel und reiten nicht.

Stefanie Voss [00:32:02]:
Whatever you do.

Joachim Rumohr [00:32:05]:
Ich glaube, mit dem Bild kann man gerne aus dieser Nummer rausgehen, ob ich das richtig poste oder nicht. Für irgendjemand wird es richtig sein.

Stefanie Voss [00:32:13]:
Ja, und für irgendjemand wird es immer falsch sein. Für irgendjemand wird es immer falsch sein. Du hast jetzt

Joachim Rumohr [00:32:18]:
super reagiert auf meine Hafen-Story. Ich glaube, da gibt es draußen Leute, die sagen, sowas gehört hier nicht auf LinkedIn. Was soll denn das? Der Kaspar Kopp da ja und versucht noch plattdeutsches sprechen und singen kann er sowieso nicht.

Stefanie Voss [00:32:30]:
Ja, und und Everybody’s Darling ist Everybody’s Step. Und gerade als Frau finde ich, wenn du sichtbar werden willst, dann wird es Leute geben, die das anstrengend finden, die das ätzend finden, die dich zickig finden usw. Und ich kann immer nur wieder sagen, wenn euch das passiert in einer gewissen Dosis, dann ist es eigentlich nur ein Zeichen dafür, dass ihr alles richtig macht, weil dann erzeugt ihr Reibungsfläche. Und wenn ich sichtbar sein möchte, dann werden sich Leute an mir reiben. Mich muss heute nicht mehr jeder mögen.

Joachim Rumohr [00:32:59]:
Ja, und wenn sie mich an mir reiben, dann werden sie mich auch erinnern. Genau.

Stefanie Voss [00:33:02]:
Und das hat auch was

Joachim Rumohr [00:33:03]:
mit Erinnerung zu tun.

Stefanie Voss [00:33:04]:
Genau, das ist genau der Punkt. Und natürlich gibt es Leute, die würden nie im Leben mit mir zusammenarbeiten. Ich glaube, es sind weniger, aber die gibt es hundertprozentig. Aber dafür gibt es genug, die sagen, wow, Das ist schon auch irgendwie cool, was die macht und wie die sich darstellt. Und es ist eben anders. Und auch dieses Piraten-Thema in meinen Claim reinzunehmen, Business Mind Meets Pirate Soul, habe ich natürlich auch lange überlegt. Und ich habe auch ein paar kritische Reaktionen bekommen. Aber die überwiegende Menge war super positiv und auch viele, die gesagt haben, hey, das ist mal richtig, richtig cool.

Und dann muss ich die Reibung aushalten. Das ist so.

Joachim Rumohr [00:33:39]:
Diese ganze Story, die dabei da drin steckt, bis nach Argentinien gegangen, hast du die Welt umsegelt und so weiter und so fort. Das zeigt einfach eine Weltoffenheit, aber auch viel Erfahrungsschatz. Das ist einfach, wie sagt man heute, so eine Signature-Story oder einfach eine Story, mit der du arbeiten kannst, die du mit reinnehmen kannst. Du hast es in deinem Profilbild oben ja auch drüber, also auf LinkedIn, letztendlich das Segelschiff, dann das weite Meer, den Blick zum Horizont. Damit kann man sehr schön dann arbeiten und das sollte sich bestenfalls jeder suchen, so eine Story für sich selbst, mit der er dann weiterarbeiten kann und auf der er aufbauen kann.

Stefanie Voss [00:34:16]:
Genau, Und selbst wenn es diese Story nicht gibt, dann bin ich immer noch als Person, als Persönlichkeit, als alles das, was ich in meinem Leben an Erfahrungen gesammelt habe, auch gut genug, mich zu zeigen und zu präsentieren. Also auch das muss man immer so ein bisschen vorsichtig sein. Ich kriege halt auch oft die Rückmeldung. Naja, für dich ist das ja einfach. Du bist ja Weltumseglerin und du hast das gemacht, oder Abteilungsleiterin und Mutter. Und auch da sei immer, ey, vergleicht euch nicht. Ich hab vor ein paar Wochen mal einen Artikel geschrieben, der Vergleich ist ein echter Dreckskerl. In dem Moment, wo wir uns vergleichen, machen wir uns selber immer schlechter.

Vergleicht euch nicht mit anderen, vergleicht euch auch nicht mit mir, sondern guckt mal auf euch selber. Was habt ihr in eurem Leben alles schon geschafft und geht damit nach draußen? Und das muss nicht immer unfassbar spektakulär und dies und jenes und das sein. Man muss nicht eine Weltumsegelung gemacht haben, bei LinkedIn Segelboote zu posten. Das kann man auch tun, wenn man sich einfach fürs Segeln interessiert und mit der Metapher was anfangen kann. Also es muss nicht immer Bombastisch, sensationell, weiß ich nicht was sein, sondern ich selber bin gut genug für diese Welt und für andere Menschen und ich habe immer was zu geben, wovon andere profitieren können.

Joachim Rumohr [00:35:26]:
Und vielleicht von mir noch, lasst euch nichts von anderen erzählen. Mir kommt da gerade noch so eine Geschichte in den Sinn, die passt hier gerade sehr gut rein. Wir haben schon über Bilder früher gesprochen. Du wirst wahrscheinlich jetzt auch gleich nur da sitzen und den Kopf schütteln. Ich hatte Anfang 30 eine Unternehmerin in meinem Seminar, die hatte eine Erfindung gemacht. Die hatte irgendwie zwei, drei Unternehmen, die sie geleitet hat. Also richtig. Ich habe jetzt da gedacht so, Mann, Mann, Mann, schon ganz schön was geleistet.

Joachim Rumohr [00:35:55]:
Und dann sah ich das Thinkprofil und das Bild. Und auf dem Bild guckte mich eine Anfang 20-jährige junge Dame an oder Mädel. Ich dachte, die Aussage Unternehmenslängerin, Erfinderin usw. Ich wusste zu dem Zeitpunkt noch gar nicht, wie alt sie ist. Das habe ich erst, als sie live im Seminar war. Ich habe nur das Profil gesehen, das Bild gesehen. Und dann habe ich gesagt, das passt nicht. Das kann nicht sein.

Joachim Rumohr [00:36:20]:
Die ist viel zu jung, das alles schon geleistet zu haben. Sie hat maximal 23, eher noch jünger. Dann waren sie im Seminar und wie gesagt Anfang 30 gestanden, eine Frau. Und ich sage immer, das Profilbild, also vielleicht mal ein aktuelleres. Da sagt sie, das habe ich vor drei Monaten machen lassen.

Stefanie Voss [00:36:40]:
Und

Joachim Rumohr [00:36:40]:
alle im Raum so, schluck, wie? Und dann sagt sie, ja, und der Fotograf meinte, das retuschiert man so. Das macht man so. Also Bilder werden dann so dargestellt.

Stefanie Voss [00:36:51]:
Hauptsache jung aussehen für eine Frau.

Joachim Rumohr [00:36:54]:
Ich weiß es nicht. Ich habe gesagt, mir fällt gerade nichts ein, wofür das richtig wäre. Also für Business sowieso nicht. Ich habe ihn dann direkt gespielt und gesagt, für mich war alles, was im Profil stand, total unglaubwürdig, weil dein Bild hat dich als irgendwie fast noch Teenie dargestellt. Das passt da einfach nicht. Und wenn ich mir jetzt vorstelle, du benutzt das Bild auf Tinder oder so, Das passt dann auch nicht. Das sind ja Welten. Und dann kam die zweite Aussage, ja mir hat es auch nicht so wirklich gefallen.

Stefanie Voss [00:37:25]:
Aber der Fotograf muss es ja wissen und mein Bauchgefühl spricht dagegen.

Joachim Rumohr [00:37:28]:
Ganz genau. Ja, aber Der hat ja gesagt, das ist gut so und das macht man so und dann habe ich es halt benutzt. Ich sage, löschen. Am besten gleich löschen. Damit machst du ja nur Business kaputt. Also nicht so viel auf andere hören. Haut Händeschein. Und wenn man meint, das ist so und man meint das selber, dann ist es auch okay.

Aber passend tut es dann im Business-Netzwerk trotzdem nicht.

Stefanie Voss [00:37:52]:
Ja und Fotos, das ist einfach wichtig. Meine Fotos, die ich jetzt noch mache, die sind nicht mehr wahnsinnig günstig, weil ich tatsächlich mir einen sehr, sehr guten Fotografen gesucht habe. Aber das Fotografieren ist gar nicht das Thema, sondern viel wichtiger ist das Gespräch vorher, nämlich welche Geschichte sollen die Fotos eigentlich erzählen? Und dann überlegt sich der Fotograf und ich gemeinsam, okay, wie machen wir die Bilder so, dass sie genau die Geschichte erzählen, die ich erzählen möchte.

Joachim Rumohr [00:38:18]:
Dazu werde ich demnächst nochmal einen Podcast machen. Ich habe eine Fotografin, die genau so arbeitet, und die habe ich schon zum Podcast eingeladen.

Stefanie Voss [00:38:25]:
Ganz wichtig.

Joachim Rumohr [00:38:26]:
Die kriegt man auf dem Bild. Ich habe schon vielen Seminarteilen auf dem Kopf gesagt, bei dem Bild, da wolltest du eigentlich gerade nicht fotografiert werden, oder? Das hat ja

Stefanie Voss [00:38:36]:
auch zu weinen,

Joachim Rumohr [00:38:37]:
dass da gerade jemand abgedrückt, ja ich habe kein besseres. Also da sage ich auch immer, Leute, lasst alles andere liegen, aber für Bilder müsst ihr wirklich Geld in die Hand nehmen. Gerade im Social Media, gerade Profilbilder und Bilder, die man dann auch bei Posts und so weiter verwendet, weil das drückt so viel aus.

Stefanie Voss [00:38:58]:
Ja, total wichtig. Und auch, genau, investieren. Also auch zu sagen, ja, das ist eben einfach jetzt mal meine aufgabe mich und meinen meinen beruflichen weg in irgendeiner form auch selber zu gestalten und dazu gehört auf jeden fall auch gutes fotomaterial

Joachim Rumohr [00:39:12]:
ja also rufen wir die frauen auf zu

Stefanie Voss [00:39:16]:
zu mehr linked in sichtbarkeit mehr singh sichtbarkeit und auch im echten leben das gibt es ja auch noch auch wenn wir alle gerade so viel vom Bildschirm sitzen. Netzwerken, Netzwerken, Netzwerken, Leute anrufen, sich verabreden, virtuell oder echt. Ich bin in der Corona-Zeit unfassbar viel spazieren gegangen mit Menschen, die mir wichtig sind, im Austausch zu bleiben. Und egal, ob es meine Themen geht, die ich als Mutter habe, die ich als Homeschooling Mutter sehr intensiv hatte oder ob es berufliche Dinge geht. Netzwerken lohnt sich immer.

Joachim Rumohr [00:39:51]:
Ja, sucht euch eine Mastermind, die alle das gleiche Problem haben.

Stefanie Voss [00:39:55]:
Genau.

Joachim Rumohr [00:39:55]:
Tauscht euch aus

Stefanie Voss [00:39:57]:
Geht zu Joachim, wenn ihr noch mehr lernen wollt und nimmt seine Angebote in Anspruch. Es ist super, super, super investierte Zeit und investiertes Geld, sich im Bereich Netzwerken auf ein sehr gutes Level zu stellen.

Joachim Rumohr [00:40:08]:
Dankeschön. Wie war das noch, die 20 Euro gebe ich dir später?

Stefanie Voss [00:40:11]:
Ja, genau. Nein, ich finde, also das, jetzt müssen wir hier auch mal, also du machst es wirklich, wirklich gut. Ich finde das cool und ich sage das nicht vielen Leuten. Ich bin auch durchaus kritisch und wenn mir deine Sachen nicht so gut gefallen hätten, dann hätte ich dich auch nicht gefragt, weil ich möchte natürlich, meine Marke streit auf, kriegt ja auch das mit von den Leuten, mit denen ich mich vernetze. Und darauf achte ich natürlich auch.

Joachim Rumohr [00:40:36]:
Das Hochstapler-Eigensyndrom trifft auch Männer.

Stefanie Voss [00:40:40]:
Und damit lassen wir das stehen. Sehr schön. Vielen, vielen Dank

Joachim Rumohr [00:40:45]:
für unsere Aufnahme hier. Wir konnten uns sehen, da wir das Ganze über Zoom gemacht haben. Ich hoffe, dass die Tonqualität Aber die wird vernünftig sein, das hört sich sehr gut an. Vielen Dank, dass du dabei warst, dass du einfach angefragt hast. Danke für dieses Gespräch und die vielen Gedanken, die ich mir als Mann in der Form so immer nicht mache. Ich hoffe, dass viele Hörer da jetzt ein paar Impulse draus ziehen für sich und einfach sagen, ja, stimmt, kommunikativ und so weiter gehe ich da mal ein bisschen anders vor. Und dass sie vor allem ein bisschen anderes Verständnis vielleicht auch aufbringen, wenn sie solche Dinge sehen, dass da irgendjemand nicht ganz so unterwegs ist, wie man es vielleicht sein könnte.

Stefanie Voss [00:41:22]:
Dankeschön.

Joachim Rumohr [00:41:23]:
Gerne. Ciao.

Stefanie Voss [00:41:29]:
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Stefanie Voss mit Stift

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