Autoritäre Führung hat einen schlechten Ruf
Das Wort „autoritär“ hat keinen positiven Beigeschmack, sondern hört sich sehr nach Machtmissbrauch oder Übergriff an.
Insofern ist es nicht verwunderlich, dass auch die autoritäre Führung heute keinen guten Ruf genießt.
Das Unerwartete meistern: VUCA-Strategien für Führungskräfte
Planbarkeit war gestern, Unkalkulierbarkeit ist unser Alltag. Erfahre, wie du in einer Welt voller Überraschungen souverän führst und dein Team zu Stabilität und Spitzenleistungen bringst.
Man solle eher „situativ“ führen, dabei immer auf Augenhöhe, oder aber gleich demokratisch – es gibt zu den aktuellen Leadership-Trends eine große und spannende Diskussion zu verfolgen.
Ich finde, dass in den VUCA Zeiten, in denen wir heute leben, die autoritäre Führung wieder einen prominenten Platz in unserem Denken über Leadership verdient.
Warum ich das so empfinde, darum geht es im heutigen Video:
Autoritäre Führung ist vor allem eins: klare Führung.
Und genau da liegt der ganz entscheidende Vorteil.
Klare Führung braucht Entscheidungskraft
In einer VUCA Welt haben wir viele Informationen, meist aber nur sehr begrenzte Zeit für das Treffen einer Entscheidung.
Wie gut, wenn dann jemand mit entsprechender Macht in einer Organisation eine klare Ansage macht, die Orientierung verleiht.
Dass dabei selbstverständlich auch Entscheidungen getroffen werden, die sich hinterher als ungünstig herausstellen, ist unbenommen.
Das ist jedoch ein Problem, was bei jeder Form der Führung unvermeidbar ist.
Insofern plädiere ich als Seglerin – gerade in stürmischen Zeiten – für ein klares und autoritäres Wort an der richtigen Stelle. Nicht immer und grundsätzlich, aber in gewissen Situationen auf jeden Fall!
Stimmst du mit mir überein? Was sind deine Erfahrungen mit autoritärer Führung?